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30.04.18, 08:48

Deutsche Telekom-Tochter schluckt Wettbewerber Sprint

Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenschluss den zweiten Tag in Folge Zugewinne verbuchen. Zur Steigerung der Kauflaune trug ein weiterer Rückgang der Anleiherenditen in den USA bei. Der DAX notierte am Ende 0,64 Prozent fester bei 12.581 Punkten. Auf Wochensicht rückte der Leitindex um 0,32 Prozent vor. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 0,27 beziehungsweise 0,35 Prozent. Unter den 110 in den genannten Indizes enthaltenen Werten gab es 64 Gewinner (59%) und 44 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 52 Prozent. Das Volumen im DAX betrug 110,5 Millionen Aktien (Vortag: 123,6) im Wert von 3,98 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,88). Mit Blick auf die Sektorenperformance ragten Software (+1,72%), Chemie (+1,53%) und Telekommunikation (+1,22%) positiv hervor. Die deutlichsten Verluste waren bei Banken (-2,24%), Technologie (-0,37%) und Rohstoffe (-0,26%) zu beobachten. Als bester Wert im DAX rückte Covestro nachrichtenlos um 1,95 Prozent vor. SAP notierte 1,87 Prozent fester. BASF verbesserte sich um 1,73 Prozent. Bayer hatte dem Konzern wegen der Monsanto-Übernahme weitere Cropscience-Geschäfte in einem Wert von bis zu 1,7 Milliarden EUR verkauft. Deutsche Telekom profitierte von wieder aufkommenden Gerüchten um eine Fusion der Tochter T-Mobile US mit Sprint und endete 1,43 Prozent fester. Daimler gewann nach Geschäftszahlen 0,94 Prozent hinzu. RWE fiel aufgrund der Dividendenausschüttung um 7,30 Prozent. Deutsche Bank büßte 3,36 Prozent ein. Hier belasteten negative Analystenkommentare nach den enttäuschenden Geschäftszahlen vom Vortag. Continental endete nach Quartalszahlen 0,62 Prozent schwächer.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial trotz besser als erwarteter Daten zum Bruttoinlandsprodukt und zur Verbraucherstimmung 0,04 Prozent tiefer bei 24.311 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 legte hingegen um 0,10 Prozent auf 6.656 Zähler zu. 55 Prozent der Werte an der NYSE endeten im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Es gab 64 neue 52-Wochen-Hochs und 48 neue Tiefs. Die stärksten Sektoren waren Immobilien und Versorger. Kräftig abwärts ging es hingegen für den Energiesektor.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index fiel bis zum Ende des Handels um 0,04 Prozent auf 91,52 Punkte, nachdem er im Tagesverlauf ein neues 3-Monats-Hoch knapp unter der fallenden 200-Tage-Linie markiert hatte. EUR/USD stieg um 0,21 Prozent auf 1,2129 USD und konnte sich damit deutlich vom im Tagesverlauf notierten 3-Monats-Tief bei 1,2056 USD erholen. Das britische Pfund stand gegenüber allen anderen Majors unter Druck. Hier belastete ein überraschend schwaches Wirtschaftswachstum im ersten Quartal.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verabschiedete sich 0,08 Prozent schwächer bei 473,15 Punkten ins Wochenende. Brent-Öl verbilligte sich um 0,13 Prozent auf 74,64 USD. Baker Hughes meldete den vierten Wochenanstieg in Folge bei der Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA. Die stark beachtete Kennziffer kletterte um fünf auf 825, den höchsten Stand seit März 2015. Der Preis für US-Erdgas fiel um 2,40 Prozent auf 2,77 USD. Comex-Kupfer gab um 2,18 Prozent auf 3,05 USD nach. Gold stieg um 0,42 Prozent auf 1.323 USD (1.091 EUR). Platin konnte um 0,69 Prozent auf 916,40 USD zulegen. Silber und Palladium verloren hingegen 0,52 und 1,64 Prozent.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,39 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,16 Prozent höher bei 158,60 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um vier Basispunkte auf 2,96 Prozent nach und fiel damit weiter vom am Mittwoch erreichten 4-Jahres-Hoch zurück.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan stieg um 0,98 Prozent auf 568,68 Punkte. Die Börsen in Japan und Schanghai blieben feiertagsbedingt geschlossen. Stützend wirkten etwas besser als erwartete offizielle Einkaufsmanagerindizes für den April aus China.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite auf die Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA sowie auf den Chicagoer Einkaufsmanagerindex. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Washtec, RIB Software, Fintech Group und McDonald’s. Daneben steht die Aktie der Deutschen Telekom im Zentrum des Interesses. Das Unternehmen hatte am Wochenende mitgeteilt, im dritten Anlauf eine verbindliche Einigung für einen Zusammenschluss der Tochter T-Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint erzielt zu haben. Demnach schluckt T-Mobile US Sprint im Rahmen eines Aktientausches für 26,5 Milliarden USD. Am neuen Unternehmen T-Mobile soll die Deutsche Telekom dann 42 Prozent halten.

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