24.04.18, 08:54

Dollar im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenauftakt anfängliche Schwäche abschütteln. Zunächst hatte der jüngste dynamische Anstieg der Anleiherenditen auf der Kauflaune der Anleger gelastet. Am Ende erkämpfte sich der DAX ein Plus von 0,25 Prozent und schloss bei 12.572 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,26 und 0,84 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 68 Gewinner (63%) und 40 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 59 Prozent. Das Volumen im DAX betrug 80,6 Millionen Aktien (Vortag: 115,1) im Wert von 3,27 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,63). Die stärksten Sektoren waren Banken (+1,66%) dank der steigenden Zinsen, Telekommunikation (+1,40%) und Technologie (+1,25%). Am deutlichsten verloren Einzelhandelswerte (-0,76%), Pharma & Healthcare (-0,55%) und Konsum (-0,52%). Commerzbank legte als stärkster DAX-Wert um 2,94 Prozent zu. Munich Re und Infineon rückten um 1,63 und 1,42 Prozent vor. FMC verlor am Indexende aufgrund der Senkung der Umsatzprognose 4,19 Prozent. E.ON und Volkswagen gaben um 1,00 respektive 0,97 Prozent nach.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Index zur Schlussglocke 0,05 Prozent tiefer bei 24.449 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,28 Prozent auf 6.649 Zähler nach unten. 52 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abschläge. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 52 Prozent. Es gab 63 neue 52-Wochen-Hochs und 108 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Energiewerte vorne, gefolgt von Healthcare. Die größten Verluste verzeichneten Technologietitel und Rohstoffwerte. Nach Börsenschluss legte die Google-Mutter Alphabet deutlich besser als erwartete Quartalszahlen vor. Anfänglich kräftige Kursgewinne im nachbörslichen Handel bröckelten jedoch schnell ab und das Papier pendelte anschließend um den Schlussstand.

Am Devisenmarkt war der US-Dollar aufgrund der Rally bei den Anleiherenditen, besser als erwarteten US-Konjunkturdaten sowie der Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit mit China gegenüber allen anderen Hauptwährungen stark gesucht. Der Dollar-Index haussierte um 0,79 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 90,97 Punkten. EUR/USD fiel um 0,66 Prozent auf ein 8-Wochen-Tief bei 1,2204 USD. Auffällige Schwäche zeigte der Yen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,05 Prozent tiefer bei 473,52 Punkten. Brent-Öl legte um 1,30 Prozent auf ein 4-Jahres-Hoch bei 75,02 USD zu. Comex-Kupfer verbilligte sich um 0,89 Prozent auf 3,11 USD. Gold handelte belastet vom festen Dollar und den steigenden Anleiherenditen 0,93 Prozent tiefer bei 1.326 USD (1.085 EUR). Silber sackte um 3,25 Prozent auf 16,61 USD ab. Platin verlor 0,89 Prozent auf 923,50 USD. Palladium brach um 5,28 Prozent auf 975,80 USD ein. Hier belastete die Aussicht auf eine mögliche Lockerung der US-Sanktionen gegenüber Russland. Der Preis für Aluminium rutschte aus demselben Grund um 7,05 Prozent auf 2.295 USD ab.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,44 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte ebenfalls um drei Basispunkte auf ein 6-Wochen-Hoch bei 0,63 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 157,83 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes rückte um zwei Basispunkte auf 2,98 Prozent vor. Im Tageshoch wurde die aktuell stark im Anlegerfokus stehende und im langfristigen Chartbild relevante Marke von 3 Prozent nahezu erreicht.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh überwiegend aufwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,36 Prozent auf 173,28 Punkte. Besonders deutliche Aufschläge waren beim Shanghai Composite (+1,84%) und beim Hang Seng Index (+0,95%) zu beobachten. Gegen den Trend notierte der koreanische Kospi (-0,22%) im Minus.

Heute stehen von der Makroseite der ifo-Geschäftsklimaindex sowie die US-Daten zu den Neubauverkäufen und dem Verbrauchervertrauen im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen von SAP, Sartorius, Banco Santander, PSA Peugeot Citroen, Puma, Anglo American, London Stock Exchange (LSE), Iberdrola, Coca-Cola, United Technologies, Verizon, 3M, Caterpillar, Telekom Austria und Stemmer Imaging. Nach US-Börsenschluss präsentiert Texas Instruments die Zahlen zum ersten Halbjahr. Daneben stehen Hauptversammlungen an bei der Deutschen Post und Innogy.

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