23.04.18, 08:51

Apple testet 200-Tage-Linie

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenschluss nach einem unspektakulären Handel mit Abschlägen. Der DAX verlor 0,21 Prozent auf 12.541 Punkte. Auf Wochensicht gewann der Leitindex 0,79 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX schlossen am Berichtstag 0,14 und 0,56 Prozent schwächer. Unter den 110 größten Werten gab es 36 Gewinner (35%) und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Im DAX wurden am kleinen Verfallstag 115,1 Millionen Aktien (Vortag: 72,9) im Wert von 4,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,52) umgesetzt. Bei der Sektorenperformance lagen Telekommunikationswerte (+0,65%), Versicherungen (+0,41%) und Chemietitel (+0,28%) vorne. Am anderen Ende rangierten Technologiewerte (-1,52%), Versorger (-1,26%) und Softwaretitel (-1,18%). An der DAX-Spitze notierte adidas nachrichtenlos 0,80 Prozent höher. BASF und Deutsche Telekom verbesserten sich um 0,72 und 0,64 Prozent. Das Schlusslicht bildete RWE mit einem Minus von 2,33 Prozent. Lufthansa und Infineon büßten 1,57 und 1,49 Prozent ein. Metro verlor am MDAX-Ende nach der Senkung der Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 10,78 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Index belastet von deutlich anziehenden US-Zinsen und einem festen Dollar 0,81 Prozent tiefer bei 24.463 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 1,58 Prozent auf 6.668 Zähler. 64 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 65 Prozent. 50 neuen 52-Wochen-Hochs standen 103 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenindizes konnte lediglich der Finanzsektor marginale Zugewinne verbuchen. Die deutlichsten Verluste waren bei Consumer Staples und Technologiewerten zu beobachten. Das Schwergewicht Apple lastete mit einem Minus von 4,09 Prozent auf der Anlegerstimmung. Wie bereits am Vortag litt der Anteilsschein unter Sorgen um die Smartphone-Absätze. Charttechnisch testet die Aktie nun das wichtige Supportcluster aus 200-Tage-Linie und Horizontalsupport bei 164,47-165,52 USD. General Electric legte dank besser als erwarteter Quartalszahlen und der Bestätigung der Jahresprognose an der Dow-Spitze um 3,93 Prozent zu und komplettierte mit einer bullishen Kurslücke eine mehrwöchige Bodenbildungsphase.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gestützt von steigenden Anleiherenditen gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index kletterte um 0,36 Prozent auf 90,26 Punkte. Ebenfalls fest tendierte der Yen. Auffällige Schwäche zeigten die beiden Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Hier belastete die Schwäche am chinesischen Aktienmarkt.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,05 Prozent tiefer bei 473,77 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich nach dem Erreichen eines 4-Jahres-Hochs am Vortag um 0,16 Prozent auf 73,66 USD. Baker Hughes berichtete von einem Wochenanstieg der Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA um fünf auf 820, den höchsten Stand seit März 2015. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 2,67 Prozent auf 2,77 USD. Comex-Kupfer notierte 0,10 Prozent fester bei 3,14 USD. Gold gab belastet vom steigenden Dollar, kletternden Renditen am Anleihemarkt und einer schwindenden Risikoscheu um 0,78 Prozent auf ein Wochentief bei 1.338 USD (1.087 EUR) nach. Silber und Platin verloren 0,44 und 0,88 Prozent. Palladium konnte gegen den Trend um 0,37 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt blieben die Anleihekurse unter Druck und die Renditen zogen entsprechend an. Die Umlaufrendite stieg um drei Basispunkte auf 0,41 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete unverändert bei 0,60 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,23 Prozent auf 157,93 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um vier Basispunkte auf ein 4-Jahres-Hoch bei 2,96 Prozent und nähert sich damit der langfristig bedeutsamen Widerstandszone bei 3,00 Prozent an.

Heute sind von der konjunkturellen Seite vor allem die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone sowie die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA relevant. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen von UBS, Philips Electronics, Unibail-Rodamco und Michelin. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht der Internet-Riese Alphabet die Zahlen zum ersten Quartal.

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