Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte die positiven Vorzeichen. Bei den Standardwerten blieben die Marktteilnehmer dabei jedoch zurückhaltend. Hier belasteten schwache Zahlen von Continental. Der DAX schloss 0,04 Prozent höher bei 12.591 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,56 und 0,60 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 71 Gewinner (66%) und 36 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 56 Prozent. Im DAX wechselten 85,6 Millionen Aktien (Vortag: 88,0) im Wert von 3,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,73) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte (+4,82%), Versorger (+1,40%) und Bauwerte (+1,21%). Am deutlichsten abwärts tendierte der Automobilsektor (-1,14%). Ebenfalls schwach notierten Telekommunikationswerte (-0,45%) und Technologie (-0,43%). RWE legte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten 2,89 Prozent zu. Deutsche Post und Covestro verbesserten sich um 1,47 respektive 1,45 Prozent. Bei den Verlierern ragte Continental mit einem Minus von 4,05 Prozent heraus. Der Autozulieferer musste seine Margenprognose für das laufende Jahr zurücknehmen und verwies dabei auf belastende Wechselkurseffekte.
An der Wall Street schloss der Dow Jones Index 0,15 Prozent tiefer bei 24.748 Punkten. Der Leitindex litt unter schwachen Geschäftszahlen von “Big Blue” IBM. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,24 Prozent nach oben auf 6.833 Zähler. 53 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Es gab 149 neue 52-Woche-Hochs und 55 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie und Industrie. Am deutlichsten fielen die Abschläge bei Consumer Staples und Finanzwerten aus.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar nach dem Beige Book etwas zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,11 Prozent höher bei 89,61 Punkten. Der Euro wertete gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD stieg um 0,06 Prozent auf 1,2376 USD. Bei den anderen Majors präsentierte sich lediglich der Austral-Dollar fester. Der Kanada-Dollar verbuchte auf der anderen Seite Verluste gegenüber allen anderen großen Währungen. Die Bank of Canada ließ auf ihrer Sitzung die Geldpolitik unverändert. Falkenhafte Begleitkommentare konnten den “Loonie” nicht stützen. Ebenfalls auffällig schwach tendierte das Pfund Sterling. Hier belasteten schwächer als erwartete Inflationsdaten von der Insel.
Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte um 2,13 Prozent auf ein Mehrjahreshoch bei 474,77 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich nach stützenden wöchentlichen US-Lagerbestandsdaten um 3,12 Prozent auf 73,81 USD und markierte damit ein 4-Jahres-Hoch. Der Preis für US-Erdgas notierte 0,18 Prozent höher bei 2,74 USD. Comex-Kupfer stieg um 2,70 Prozent auf 3,16 USD. Gold handelte 0,21 Prozent fester bei 1.352 USD (1.090 EUR). Silber stieg um 2,46 Prozent auf ein 11-Wochen-Hoch bei 17,20 USD. Das Edelmetall brach damit aus einer mittelfristigen Handelsspanne aus und überwand die zuvor wiederholt deckelnde 200-Tage-Linie. Platin und Palladium kletterten um 0,49 und 2,21 Prozent.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,33 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf 0,53 Prozent. Der Euro-Bund-Future ging 0,24 Prozent tiefer bei 159,01 Punkten aus dem Handel und verbleibt damit weiterhin in einer engen kurzfristigen Trading-Range. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um fünf Basispunkte auf ein 4-Wochen-Hoch bei 2,87 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh mehrheitlich nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,57 Prozent auf 175,59 Punkte.
Bei den konjunkturellen Veröffentlichungen richtet sich der Blick heute vor allem auf den Philadelphia-Fed-Index. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von ABB, Software AG, Schneider Electric, Novartis, Nestle, Zooplus, Stratec Biomedical, Unilever und Philip Morris International. Bei Gea Group und Siltronic finden die Hauptversammlungen statt.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE61B4 | Long | Silver Future May 2018 | Faktor: 5 |
| CE61BB | Short | Silver Future May 2018 | Faktor:-5 |
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