Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach einer Berg- und Talfahrt mit überwiegend grünen Vorzeichen ins Wochenende. Nachdem der DAX im Tagesverlauf ein 6-Wochen-Hoch oberhalb der Marke von 12.500 Punkten erklommen hatte, belastete am Nachmittag eine schwache Wall Street. Am Ende schloss der Leitindex 0,22 Prozent fester bei 12.442 Punkten. Auf Wochensicht rückte er damit um 1,64 Prozent vor. Der TecDAX verbesserte sich am Berichtstag um 0,46 Prozent auf 2.620 Punkte. Gegen den Trend verbuchte der MDAX der mittelgroßen Werte ein kleines Minus von 0,05 Prozent und schloss bei 25.630 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 71 Gewinner (65%) und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 74 Prozent. Das Volumen im DAX lag bei 79,1 Millionen Aktien (Vortag: 84,6) im Wert von 3,31 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,09). Die stärksten Sektoren waren Immobilien (+0,98%), Bau (+0,71%) und Automobile (+0,45%). Die deutlichsten Abschläge waren bei Rohstoffwerten (-1,31%), Einzelhandelstiteln (-0,85%) und Medienwerten (-0,71%) zu beobachten. Vonovia belegte mit einem Plus von 1,90 Prozent die DAX-Spitze. BMW und ThyssenKrupp gewannen 1,55 und 0,94 Prozent hinzu. Lufthansa verlor nach Gewinnmitnahmen am Indexende 1,85 Prozent. Linde und Infineon notierten 0,88 respektive 0,87 Prozent schwächer. Im SDAX zog die Deutz-Aktie mit einem Kurssprung um 10,84 Prozent die Aufmerksamkeit auf sich. Der Motorenhersteller hatte die Anleger mit positiven Quartalszahlen und einem stark angestiegenen Auftragseingang erfreut. Das Papier beendete eine seit Januar andauernde Konsolidierung und markierte bei hohem Volumen ein 11-Jahres-Hoch.
An der Wall Street schloss der Dow 0,50 Prozent tiefer bei 24.360 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,41 Prozent auf 6.628 Zähler. 54 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 57 Prozent. Es gab 43 neue 52-Wochen-Hochs und 50 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Energietitel und Versorger vorne. Deutlich abwärts ging es mit Finanzwerten nach Quartalszahlen von JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo.
Am Devisenmarkt gab es nur wenig Bewegung. Der Dollar-Index notierte 0,02 Prozent höher bei 89,77 Punkten. EUR/USD stieg ebenfalls um 0,02 Prozent auf 1,2328 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich der Austral-Dollar fest und der Kanada-Dollar schwach.
Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,31 Prozent auf 468,30 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,78 Prozent auf 72,58 USD. Auf Wochensicht kletterte der Preis damit um satte 8,2 Prozent. Baker Hughes berichtete von einem Wochenanstieg der aktiven US-Ölbohrungen um drei auf 815, den höchsten Stand seit März 2015. Der Preis für US-Erdgas sprang um 1,82 Prozent auf 2,74 USD. Comex-Kupfer notierte 0,24 Prozent fester bei 3,07 USD. Gold kletterte um 0,45 Prozent auf 1.348 USD (1.091 EUR). Silber und Palladium haussierten um 1,12 und 2,27 Prozent. Gegen den Trend verlor Platin 0,18 Prozent auf 933,10 USD.
Am Rentenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Die Umlaufrendite kletterte um zwei Basispunkte auf 0,35 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,03 Prozent höher bei 159,30 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer bei 2,82 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein gemischtes Bild. Im Fokus stand die Geopolitik angesichts des in der Nacht zum Samstag erfolgten und von den USA angeführten Raketen-Angriffs auf Syrien. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,18 Prozent auf 173,46 Punkte. Deutliche Abschläge sahen der Hang Seng Index und der Shanghai Composite. Leichte Zugewinne waren beim ASX 200 und beim Nikkei 225 zu beobachten.
Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Daten zum US-Einzelhandelsumsatz sowie auf den Empire State Manufacturing Index. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Bank of America und Schaltbau.
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