Die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Syrien-Konflikt belastete zur Wochenmitte den deutschen Aktienmarkt. Der Leitindex DAX verabschiedete sich mit einem Minus von 0,83 Prozent bei 12.294 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX büßten 0,79 und 0,19 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 30 Gewinner (28%) und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 56 Prozent. Das Volumen im DAX lag bei 101,9 Millionen Aktien (Vortag: 102,4) im Wert von 3,73 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,16). Mit Blick auf die Sektorenindizes konnten lediglich Telekommunikation (+1,90%) und Medien (+0,48%) Zugewinne verbuchen. Die größten Verluste waren bei Bauwerten (-1,82%), Industrietiteln (-1,56%) und Transportwerten (-1,55%) zu beobachten. An der DAX-Spitze konnte die Deutsche Telekom um 2,17 Prozent zulegen. Das Papier profitierte von wieder aufgekommenen Fusionsgerüchten bei der US-Tochter T-Mobile US und dem Konkurrenten Sprint. Volkswagen verbesserte sich um 0,92 Prozent. Deutsche Bank stieg um 0,50 Prozent. Das Schlusslicht im Index bildete nachrichtenlos Covestro mit einem Minus von 2,75 Prozent. Commerzbank und Deutsche Börse verloren 2,65 und 2,57 Prozent. Im TecDAX sprang Cancom nach einer positiven Analysteneinschätzung um 5,55 Prozent nach oben.
An der Wall Street schloss der Dow Jones Index mit einem Abschlag von 0,89 Prozent bei 24.189 Punkten. Der von Technologieaktien geprägte Nasdaq 100 verlor 0,49 Prozent und endete bei 6.583 Zählern. Trotz der Verluste in den Indizes hielten sich Gewinner und Verlierer an der NYSE zahlenmäßig die Waage. Auch das Aufwärtsvolumen sowie das Abwärtsvolumen präsentierte sich ausgeglichen. Es gab 49 neue 52-Wochen-Hochs und 35 neue Tiefs. Bei den Sektoren konnten nur Engerie und Immobilien zulegen. Die deutlichsten Verluste sahen Finanzwerte und Healthcare.
Am Devisenmarkt verbuchte der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen Kursverluste. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,03 Prozent tiefer bei 89,55 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,07 Prozent auf 1,2364 USD. Mit Blick auf die anderen Majors war der Yen stark gesucht, während der Franken Schwäche zeigte.
Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte den dritten Tag in Folge kräftig zulegen um diesmal 1,21 Prozent auf ein Mehrjahreshoch bei 466,72 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,28 Prozent auf ein 4-Jahres-Hoch bei 71,95 USD. Ein überraschender Anstieg der Rohöllagerbestände um 3,3 Millionen Barrel in den USA wurde vom Markt mit Blick auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ignoriert. Der Preis für US-Erdgas stieg um 0,64 Prozent auf 2,67 USD. Comex-Kupfer endete gegen den Trend 0,78 Prozent tiefer bei 3,11 USD. Edelmetalle waren als sichere Häfen gesucht. Gold legte um 0,76 Prozent auf 1.356 USD (1.094 EUR) zu. Silber, Platin und Palladium gewannen zwischen 0,28 und 0,65 Prozent hinzu.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,50 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future endete 0,13 Prozent fester bei 159,36 Punkten. Der Kontrakt befindet sich nach der im Februar gestarteten Rally seit mittlerweile neun Handelstagen in einer sehr engen Handelsspanne zwischen 158,89 Punkten und 159,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um einen Basispunkt auf 2,79 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh – belastet von den geopolitischen Spannungen – auf breiter Front gen Süden. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,41 Prozent auf 173,82 Punkte.
Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Gerresheimer, Tele Columbus, Wirecard, Va-Q-Tec, Bauer und L’Oreal.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3EH3 | Call | Deutsche Telekom | Hebel: 8,7 |
| CV6HVV | Put | Deutsche Telekom | Hebel: 8,7 |
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