Am deutschen Aktienmarkt dominierten nach dem verlängerten Osterwochenende die negativen Vorzeichen. Belastend wirkten schwache Vorgaben von der Wall Street sowie schwächer als erwartete Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. Der DAX büßte nach einem nervösen Geschäft 0,77 Prozent auf 12.002 Punkte ein. MDAX und TecDAX verloren 0,99 und 1,10 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es lediglich 17 Gewinner (16%) und 90 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Alle Sektoren verbuchten Abschläge. Am deutlichsten ging es mit Technologiewerten (-1,87%), Medienwerten (-1,59%) und Rohstoffwerten (-1,56%) nach unten. Volkswagen belegte mit einem Plus von 0,61 Prozent die DAX-Spitze. Hier halfen gute Absatzzahlen aus den USA. BMW verbesserte sich nach einer positiven Analysteneinschätzung um 0,60 Prozent. ThyssenKrupp rückte nachrichtenlos um 0,56 Prozent vor. Als Schlusslicht im Index gab Infineon um 2,06 Prozent nach. Henkel und Beiersdorf endeten 1,91 und 1,69 Prozent schwächer. Im TecDAX zeigte die Aktie von RIB Software mit einem Sprung um 17,75 Prozent eine kräftige Erholungsrally in Reaktion auf den jüngsten Kurssturz.
An der Wall Street schloss der Dow 1,64 Prozent fester bei 24.033 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 stieg um 1,06 Prozent auf 6.459 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,26 Prozent nach oben auf 2.614 Zähler. Er konnte damit die am Vortag marginal unterschrittene 200-Tage-Linie postwendend zurückerobern. 71 Prozent der Werte an der NYSE verabschiedeten sich mit grünen Vorzeichen aus dem Handel. Das Aufwärtsvolumen betrug 80 Prozent. 14 neuen 52-Wochen-Hochs standen 89 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren verbuchten Kursgewinne. Am deutlichsten nach oben ging es mit Energiewerten und Healthcare. Relative Schwäche zeigten Versorger und Immobilienwerte.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,14 Prozent fester bei 90,18 Punkten. EUR/USD gab um 0,25 Prozent auf 1,2271 USD nach. Ein gestiegener Risikoappetit führte zu kräftigen Zugewinnen beim Kanada-Dollar und Austral-Dollar, während Yen und Franken als sichere Häfen unter Druck standen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,41 Prozent auf 446,90 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,83 Prozent auf 68,20 USD. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 0,52 Prozent auf 2,70 USD. Comex-Kupfer notierte 0,52 Prozent fester bei 3,07 USD. Deutlich abwärts tendierten hingegen die Edelmetalle aufgrund der gestiegenen Risikofreude. Gold verbilligte sich nach dem kräftigen Vortagesanstieg um 0,77 Prozent auf 1.337 USD (1.086 EUR). Silber und Platin büßten 1,69 beziehungsweise 0,78 Prozent ein.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,33 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem impulslosen Handel einen Basispunkt höher bei 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,11 Prozent tiefer bei 159,18 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um deutliche sechs Basispunkte auf 2,79 Prozent zu und erholte sich damit vom am Vortag verzeichneten 8-Wochen-Tief.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,22 Prozent auf 171,68 Punkte. Ordentliche Zugewinne konnte der Shanghai Composite (+0,47%) verbuchen, während der koreanische Kospi (-1,42%) aufgrund schwacher Technologietitel kräftige Abgaben verbuchte.
Heute stehen die Verbraucherpreise für die Eurozone sowie der ISM-Index für den US-Servicesektor im Fokus.
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