28.03.18, 09:57

General Electric von Gerüchten getrieben

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich am Dienstag etwas von der Talfahrt der vergangenen Tage erholen. Beflügelnd wirkten ein schwächerer Euro sowie nachlassende Sorgen mit Blick auf den schwelenden Handelskonflikt. Der Leitindex DAX beendete den Xetra-Handel 1,55 Prozent höher bei 11.971 Punkten. MDAX und TecDAX sprangen um 1,41 und 1,70 Prozent nach oben. Unter den 110 größten Werten gab es 100 Gewinner (91%) und lediglich zehn Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 90 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 101,7 Millionen Aktien (Vortag: 102,9) im Wert von 4,06 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,00). Alle Sektoren konnten zulegen. Die stärksten Sektoren waren Technologie (+2,55%), Immobilien (+2,13%) und Bau (+2,10%). Als bester DAX-Wert verbesserte sich Deutsche Börse nachrichtenlos um 3,44 Prozent. Infineon und Fresenius Medical Care konnten dahinter um 3,07 und 2,59 Prozent zulegen. Commerzbank notierte als einziger Indexwert 0,40 Prozent schwächer.

An der Wall Street gerieten die Indizes nach der imposanten Vortagesrally erneut unter Druck. Der Dow Jones verlor 1,42 Prozent auf 23.858 Punkte. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 3,31 Prozent abwärts auf 6.530 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Verluste. Das Abwärtsvolumen betrug 74 Prozent. Es gab 38 neue 52-Wochen-Hochs und 126 neue Tiefs. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger und Immobilienaktien. Sie profitierten von fallenden Anleiherenditen. Am deutlichsten verloren Technologietitel und Consumer Discretionary. Im Dow ragte die Aktie von General Electric mit einem Kurssprung um 4,26 Prozent heraus. Sie profitierte von kursierenden Spekulationen, der Großinvestor Warren Buffet bereite einen Einstieg in den Konzern vor.

Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar gestützt von den nachlassenden Sorgen bezüglich eines Handelskrieges eine Gegenbewegung nach der jüngsten Kursschwäche und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels nach zwischenzeitlicher Markierung eines Monatstiefs um 0,38 Prozent auf 89,36 Punkte. EUR/USD gab um 0,36 Prozent auf 1,2402 USD nach. Im Tagesverlauf hatte das Währungspaar ein Monatshoch bei 1,2476 USD markiert. Mit Blick auf die anderen Majors fielen der Yen durch Stärke und der Austral-Dollar sowie das Pfund Sterling durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,41 Prozent schwächer bei 451,57 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,58 Prozent auf 69,71 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 2,03 Prozent auf 2,71 USD. Comex-Kupfer notierte 0,67 Prozent fester bei 2,99 USD. Gold gab um 0,80 Prozent auf 1.344 USD (1.084 EUR) nach. Silber und Platin verloren 0,95 und 0,59 Prozent. Palladium konnte gegen den Trend um 0,14 Prozent auf 968 USD zulegen.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um drei Basispunkte auf 0,50 Prozent nach und markierte damit ein 2-Monats-Tief. Der Euro-Bund-Future schloss 0,38 Prozent fester bei 159,38 Punkten und konnte somit die durch den letzten Kontraktwechsel entstandene Kurslücke überwinden. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um sieben Basispunkte auf ein 7-Wochen-Tief bei 2,78 Prozent ab. Sie löste hierdurch eine sechs Wochen andauernde Trading-Range südwärts auf.

Heute sind von der Makroseite der GfK-Konsumklimaindikator für den April sowie das US-BIP für das vierte Quartal relevant. Geschäftszahlen stehen an bei Evotec, SMA Solar, Aroundtown, SLM Solutions, Scout24, Hamburger Hafen und Logistik, Singulus Technologies, Cancom, Wüstenrot & Württembergische, Blackberry und Hapag-Lloyd.

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