27.03.18, 09:49

Euro im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt geriet zum Wochenauftakt nach einer kurzzeitigen Zwischenerholung erneut unter Druck. Belastend wirkte ein kräftig aufwertender Euro. Der DAX schloss 0,83 Prozent tiefer bei 11.787 Punkten und verzeichnete damit ein neues 13-Monats-Tief. MDAX und TecDAX büßten 0,27 und 1,68 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 31 Gewinner (28%) und 79 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 89 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten Rohstoffwerte (+0,46%), Automobiltitel (+0,19%) und Medienwerte (+0,03%) Zugewinne verzeichnen. Die deutlichsten Abgaben waren bei Technologietiteln (-1,73%), Einzelhandel (-1,55%) und Software (-1,46%) zu beobachten. An der DAX-Spitze verbesserte sich BMW nachrichtenlos um 1,22 Prozent. Volkswagen und Lufthansa stellten mit Aufschlägen von 0,68 und 0,39 Prozent die einzigen weiteren DAX-Gewinner. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Fresenius SE mit einem Minus von 2,33 Prozent. Covestro und FMC gaben um 2,15 respektive 2,09 Prozent nach.

An der Wall Street boten versöhnliche Töne von US-Finanzminister Steven Mnuchin den Anlass für eine kräftige Kurserholung. Mnuchin hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass sich die USA und China im laufenden Handelsstreit einigen werden und die tatsächliche Verhängung von Strafzöllen vermieden werden kann. Der Dow haussierte um 2,84 Prozent auf 24.203 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 3,77 Prozent auf 6.754 Zähler nach oben. 75 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 84 Prozent. 24 neue 52-Wochen-Hochs standen 190 neuen Tiefs gegenüber. Alle Sektoren endeten im grünen Bereich. Am deutlichsten nach oben ging es mit Technologietiteln und Finanzwerten.

Am Devisenmarkt tendierte der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen schwächer. Der Dollar-Index fiel um 0,48 Prozent auf ein Monatstief bei 89,05 Punkten und löste damit eine mehrwöchige Handelsspanne südwärts auf. Der Euro verbuchte auf breiter Front Kursgewinne. EUR/USD stieg um 0,83 Prozent auf ein Monatshoch bei 1,2453 USD und überwand die mittelfristige Abwärtstrendlinie. Deutlich unter Druck stand der als sicherer Hafen geltende Yen aufgrund der weichenden Risikoscheu.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab trotz des schwachen Greenback um 0,38 Prozent auf 453,42 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich nach dem Erreichen eines 2-Monats-Hochs um 0,54 Prozent auf 70,07 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg im Rahmen einer technischen Erholung um 1,48 Prozent auf 2,67 USD. Comex-Kupfer notierte 0,33 Prozent schwächer bei 2,98 USD. Zwischenzeitlich hatte das Industriemetall ein 6-Monats-Tief bei 2,94 USD markiert. Gold handelte 0,22 Prozent fester auf einem Monatshoch bei 1.353 USD (1.087 EUR). Silber und Platin legten um 0,65 beziehungsweise 0,41 Prozent zu.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,53 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent tiefer bei 158,77 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 2,85 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh mit Blick auf die nachlassenden Sorgen um einen globalen Handelskonflikt auf breiter Front nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,28 Prozent auf 175,05 Punkte. Besonders deutlich aufwärts ging es dank eines schwächeren Yen mit dem japanischen Nikkei 225 (+2,31 %).

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sowie der Index des US-Verbrauchervertrauens vom Conference Board im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Nordex, Ströer, Elringklinger, Hennes & Mauritz, Leifheit, VTG, Indus Holding und Procredit.

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