22.03.18, 09:22

Ölpreise im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt orientierten sich die meisten Aktien zur Wochenmitte südwärts. Es überwog die Vorsicht vor der nach Handelsschluss stattfindenden US-Notenbankentscheidung. Der DAX endete 0,01 Prozent höher bei 12.309 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,17 und 0,43 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 46 Gewinner (42%) und 63 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 112,3 Millionen Aktien (Vortag: 75,2) im Wert von 3,65 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,76). Stärkste Sektoren waren Konsum (+0,86%), Chemie (+0,56%) und Technologie (+0,54%). Die größten Verluste sahen Banken (-3,32%), Transport (-1,09%) und Telekommunikation (-0,48%). Als bester DAX-Wert gewann adidas 1,79 Prozent hinzu und markierte damit ein 6-Monats-Hoch. ThyssenKrupp und Linde rückten um 1,69 und 1,42 Prozent vor. Die rote Laterne hielt die Aktie der Deutschen Bank mit einem kräftigen Abschlag von 5,15 Prozent. Das Papier litt unter negativen Neuigkeiten zum Kapitalmarktgeschäft. Lufthansa und Merck gaben um 2,73 respektive 1,19 Prozent nach.

Die US-Notenbank hob nach der ersten Sitzung unter Vorsitz von Jerome Powell den Leitzins wie allgemein erwartet um 25 Basispunkte auf eine Spanne zwischen 1,50 und 1,75 Prozent an. Für das laufende Jahr geht sie unverändert von insgesamt drei Anhebungen aus. Allerdings unterstellt sie nun für das kommende Jahr drei statt bislang zwei Schritte. An der Wall Street gab der Dow um 0,18 Prozent auf 24.682 Punkte nach. Mit dem technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,47 Prozent auf 6.853 Zähler abwärts. 56 Prozent der Werte an der NYSE schlossen jedoch im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen betrug 60 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Energiewerte und Rohstofftitel stark gesucht. Am deutlichsten verloren Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) und Immobilienwerte.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar nach der Fed-Sitzung gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. Der Dollar-Index büßte 0,71 Prozent auf 89,73 Punkte ein. EUR/USD stieg um 0,75 Prozent auf 1,2333 USD. Bei den anderen Majors waren der Kanada-Dollar und der Austral-Dollar stark gesucht, während der Yen schwach tendierte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte um 1,78 Prozent auf 454,09 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 3,32 Prozent auf ein 7-Wochen-Hoch bei 69,66 USD und nähert sich damit wieder dem im Januar markierten Mehrjahreshoch bei 71,28 USD an. Beflügelnd wirkten ein überraschender Rückgang der US-Lagerbestände sowie anhaltende Sorgen mit Blick auf das Atomabkommen mit dem Iran. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,18 Prozent auf 2,67 USD nach. Comex-Kupfer stieg um 1,56 Prozent auf 3,09 USD. Gold gewann 1,62 Prozent hinzu auf ein 2-Wochen-Hoch bei 1.333 USD (1.079 EUR). Silber, Platin und Palladium stiegen zwischen 1,20 und 2,59 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete ebenfalls einen Basispunkt höher bei 0,59 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,05 Prozent fester bei 157,99 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,89 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,38 Prozent auf 177,19 Punkte. Besonders deutlich aufwärts ging es mit dem Nikkei 225 (+0,99%), während der Hang Seng Index (-0,60%) und der Shanghai Composite (-0,52%) nach anfänglichen Zugewinnen ins Minus drehten.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite auf den ifo-Geschäftsklimaindex sowie die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von HeidelbergCement, United Internet, Hella, 1&1 Drillisch, Cewe Stiftung, Hornbach Holding, Kuka, Jenoptik, Medigene, Vossloh, Zooplus, Koenig & Bauer, Biotest, CTS Eventim, Jost Werke ZF Friedrichshafen und Encavis (ehemals Capital Stage). Nach US-Börsenschluss präsentiert Nike die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal.

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