Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich am großen Verfallstag an den Terminbörsen mit mehrheitlich roten Vorzeichen ins Wochenende. Der DAX erkämpfte sich jedoch ein Plus von 0,35 Prozent und schloss bei 12.390 Punkten. Auf Wochensicht legte der Leitindex um 0,35 Prozent zu. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,76 und 0,65 Prozent. Von den 110 Aktien der drei Indizes zeigten 41 Zugewinne (38%) und 68 Verluste. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich dabei die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 219,4 Millionen Aktien (Vortag: 110,0) im Wert von 9,98 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,41). Die stärksten Sektoren waren Telekommunikation (+1,65%), Automobile (+0,77%) und Banken (+0,49%). Am stärksten verloren Softwaretitel (-0,86%), Immobilienwerte (-0,57%) und Chemie (-0,53%). An der DAX-Spitze gewann Deutsche Telekom nachrichtenlos 1,97 Prozent. RWE und Merck verbesserten sich um 1,48 und 1,46 Prozent. Die rote Laterne hielt Linde mit einem Abschlag von 3,47 Prozent. Der Anteilsschein fiel damit unter die 200-Tage-Linie. Händler verwiesen zur Begründung auf die zunehmenden Unsicherheiten wegen der geplanten Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair. Daneben stand der Börsengang der Siemens-Tochter Healthineers im Fokus. Die Aktie schloss mit 30,20 EUR und somit deutlich oberhalb des Ausgabepreises von 28,00 EUR.
An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Während der Dow Jones Index um 0,29 Prozent auf 24.947 Punkte zulegen konnte, büßte der technologielastige Nasdaq 100 0,15 Prozent auf 7.020 Punkte ein. 65 Prozent der Werte an der NYSE wiesen zur Schlussglocke grüne Vorzeichen auf. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 40 neuen 52-Wochen-Hochs standen 90 neue Tiefs gegenüber. Die stärksten Sektoren waren Versorger und Energie. Auf der Verliererseite gab es leichte Abschläge bei Technologie und Consumer Discretionary.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar nach positiven Konjunkturdaten gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen zulegen. Der Dollar-Index endete 0,06 Prozent höher bei 90,18 Punkten und überwand damit die zuletzt deckelnde 50-Tage-Linie. EUR/USD fiel um 0,13 Prozent auf 1,2289 USD und schloss unter der zuletzt stützenden 50-Tage-Linie. Die stärksten Hauptwährungen waren Yen und Pfund Sterling. Auf der anderen Seite des Spektrums standen die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar am stärksten unter Druck.
Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,75 Prozent auf 444,62 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,67 Prozent auf 66,21 USD. Laut Baker Hughes stieg die Zahl aktiver US-Ölbohrungen auf Wochensicht um vier auf insgesamt 800. Dies war der siebte Anstieg innerhalb von acht Wochen. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 0,26 Prozent auf 2,69 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,64 Prozent auf 3,11 USD. Gold endete belastet vom festeren US-Dollar 0,42 Prozent schwächer bei 1.312 USD (1.069 EUR). Silber und Platin verloren 0,91 und 0,70 Prozent. Palladium gewann gegen den Trend 0,77 Prozent hinzu.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte nach zwischenzeitlicher Markierung eines 7-Wochen-Tiefs bei 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,04 Prozent höher bei 158,18 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 2,85 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,43 Prozent auf 177,36 Punkte. Moderate Aufschläge verzeichneten die Börsen in Australien, Hongkong und Festland-China, während Japan und Korea deutliche Schwäche zeigten.
Heute stehen von der Makroseite keine potenziellen Marktbeweger auf der Agenda. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen von Talanx und Grand City Properties. Nach US-Börsenschluss präsentiert der SAP-Rivale Oracle seine Q3-Zahlen.
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