16.03.18, 09:22

Munich Re überzeugt die Anleger

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag von seiner freundlichen Seite. Stützend wirkten positive US-Konjunkturdaten. Der DAX schloss 0,88 Prozent höher bei 12.346 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 0,54 und 0,69 Prozent hinzu. Unter den 110 größten Werten gab es 74 Gewinner (69%) und 33 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 110,0 Millionen Aktien (Vortag: 107,4) im Wert von 4,72 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,47). Stärkste Sektoren waren Versicherungen (+2,07%), Technologie (+1,84%) und Konsum (+1,61%). Am deutlichsten verloren Versorger (-0,78%), Rohstoffwerte (-0,44%) und Pharma & Healthcare (-0,25%). Als bester DAX-Wert stieg Munich Re nach der Präsentation positiv aufgenommener Geschäftszahlen um 2,77 Prozent. Zudem verkündete der weltgrößte Rückversicherer eine Verlängerung seines Aktienrückkaufprogramms. Volkswagen und adidas rückten um 2,74 und 2,71 Prozent vor. E.ON büßte als Schlusslicht nachrichtenlos 0,94 Prozent ein. Bayer verlor 0,80 Prozent. Einem Medienbericht zufolge stehen die US-Wettbewerbsbehörden der geplanten Fusion mit Monsanto kritisch gegenüber. RWE gab um 0,52 Prozent nach.

An der Wall Street bot sich bei den Indizes ein uneinheitliches Bild. Während der Dow Jones Industrial 0,46 Prozent fester bei 24.874 Punkten aus dem Handel ging, büßte der technologielastige Nasdaq 100 0,14 Prozent auf 7.031 Zähler ein. 60 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abgaben. Das Abwärtsvolumen betrug 66 Prozent. Es gab lediglich 32 neue 52-Wochen-Hochs und 136 neue Tiefs. Die stärksten Sektoren waren Industrie und Technologie. Am deutlichsten verloren Rohstoffwerte und Consumer Staples.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen aufwerten. Der Dollar-Index stieg um 0,48 Prozent auf 90,13 Punkte. EUR/USD fiel um 0,51 Prozent auf 1,2303 USD und testet nun erneut die zuletzt unterstützende 50-Tage-Linie. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel der als sicherer Hafen geltende Yen durch Stärke auf, während die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar am schwächsten tendierten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,07 Prozent tiefer bei 441,31 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,34 Prozent auf 65,11 USD. Der Preis für US-Erdgas gab nach einem etwas geringer als erwarteten Rückgang der Lagerbestände um 1,61 Prozent auf 2,69 USD nach. Comex-Kupfer verlor 1,01 Prozent auf 3,13 USD. Auf breiter Front abwärts ging es bei den Edelmetallen. Gold verbilligte sich um 0,70 Prozent auf 1.316 USD (1.070 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,26 und 0,89 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um ebenfalls zwei Basispunkte auf ein 7-Wochen-Tief bei 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,17 Prozent auf 158,12 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um einen Basispunkt auf 2,82 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Belastend wirkte die Sorge vor einer Eskalation der Handelsspannungen, nachdem das Wall Street Journal berichtete, dass die Trump-Regierung plane, Strafzölle auf chinesische Produkte im Wert von mindestens 30 Milliarden USD zu erheben. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,14 Prozent auf 178,43 Punkte.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Verbraucherpreise in der Eurozone sowie die Daten zur US-Industrieproduktion. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Fraport, SAF-Holland, Porsche, Bechtle, Salzgitter, Deutsche Börse und Deutsche Bank. Daneben steht der Börsengang der Siemens-Gesundheitssparte Healthineers im Fokus.

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