Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte trotz eines schwächeren Euros die negativen Vorzeichen. Belastend wirkten eine schwache Wall Street und wieder in den Vordergrund rückende Sorgen um einen globalen Handelskrieg. Der DAX schloss 0,13 Prozent höher bei 12.238 Punkten. MDAX und TecDAX büßten hingegen 0,71 beziehungsweise 0,56 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 36 Gewinner (33%) und 72 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 66 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 107,4 Millionen Aktien (Vortag: 136,0) im Wert von 4,54 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,44). Mit Blick auf die Sektorenperformance haussierte der Index der Konsumwerte um 4,15 Prozent. Als Kurstreiber fungierten starke Geschäftszahlen sowie ein positiver Ausblick von adidas. Ebenfalls gesucht waren Versorger (+0,95%) und Bauwerte (+0,46%). Am deutlichsten verloren Banken (-1,28%), Chemiewerte (-1,01%) und Medientitel (-0,98%). An der DAX-Spitze sprang die adidas-Aktie um 11,18 Prozent. Neben den positiven Geschäftszahlen beflügelten auch die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu 3 Milliarden EUR sowie eine überraschend hohe Dividende. RWE verteuerte sich dahinter nach einer Kaufempfehlung um 4,42 Prozent. Volkswagen notierte nach Vorlage der Zahlen für die Kernmarke VW 1,41 Prozent fester. Am anderen Indexende büßten Commerzbank, FMC und Linde zwischen 0,93 und 1,78 Prozent ein.
An der Wall Street verlor der Dow Jones Index 0,99 Prozent auf 24.758 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gab lediglich um 0,07 Prozent auf 7.041 Zähler nach. 55 Prozent der Titel an der NYSE verbuchten Kursabschläge. Das Abwärtsvolumen betrug 64 Prozent. 51 neuen 52-Wochen-Hochs standen 85 Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger und Immobilien. Am deutlichsten gaben Rohstoffwerte und Finanzwerte nach.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index nach einem impulslosen Geschäft gegen Ende des New Yorker Handels 0,09 Prozent höher bei 89,74 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD fiel um 0,18 Prozent auf 1,2367 USD. Bei den anderen Hauptwährungen waren der Austral-Dollar und der Yen gesucht.
Der S&P GSCI Rohstoffindex endete mit einem Aufschlag von 0,23 Prozent bei 441,60 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,28 Prozent auf 64,82 USD. Die EIA meldete für die vergangene Woche einen kräftigen Anstieg der US-Rohölbestände um 5 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf ein Plus von lediglich 2 Millionen Barrel gelautet. Doch stützten ein kräftiger als erwarteter Rückgang der Benzinbestände und der Destillatebestände. Der Preis für US-Erdgas sackte um 1,76 Prozent auf 2,74 USD ab. Comex-Kupfer stieg um 0,43 Prozent auf 3,15 USD. Gold handelte 0,12 Prozent tiefer bei 1.326 USD (1.071 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,40 und 0,63 Prozent.
Am Rentenmarkt verharrte die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite bei 0,41 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab belastet von den schwachen US-Konjunkturdaten am Nachmittag um drei Basispunkte auf ein 7-Wochen-Tief bei 0,59 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,16 Prozent auf 157,85 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 2,81 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich und konnten damit im Verlauf anfänglich deutlichere Schwäche abschütteln. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,10 Prozent auf 178,79 Punkte.
Heute sind von der Makroseite vor allem der Philadelphia-Fed-Index sowie der Empire State Manufacturing Index relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Lufthansa, Munich Re, ProSiebenSat.1 Media, K+S, Lanxess, Rational, Rheinmetall, Sixt SE, Gerry Weber International, Befesa, Assicurazioni Generali, Ferratum Oyi, Senvion und Helma Eigenheimbau.
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