Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenschluss ein uneinheitliches Bild. Belastend wirkte weiterhin die Sorge vor einem internationalen Handelskonflikt. Erfreuliche US-Arbeitsmarktdaten sowie eine mögliche Entspannung im Nordkorea-Konflikt führten vor diesem Hintergrund nur zu zaghaften Käufen. Der DAX verabschiedete sich mit einem leichten Minus von 0,07 Prozent bei 12.347 Punkten ins Wochenende. Auf Wochensicht gewann das Aktienbarometer dennoch 3,63 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 0,29 beziehungsweise 1,28 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 65 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch mit 61 Prozent. Das Gesamtvolumen lag bei 99,1 Millionen Aktien (100,8) im Wert von 4,04 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,29). Die stärksten Sektoren waren Technologie (+1,11%), Bau (+1,01%) und Software (+0,78%). Die kräftigsten Abgaben waren bei Rohstofftiteln (-2,40%), Transportwerten (-2,08%) und Immobilienaktien (-1,18%) zu beobachten. Als bester DAX-Wert konnte Henkel nachrichtenlos um 1,25 Prozent zulegen. Merck notierte 1,05 Prozent fester. HeidelbergCement stieg um 1,02 Prozent. Die rote Laterne hielt Lufthansa mit einem kräftigen Abschlag von 5,60 Prozent. Die Anleger der Kranich-Airline reagierten enttäuscht auf die Meldung einer stagnierenden Entwicklung der Ticketpreise. Vonovia und Continental verloren 2,54 und 1,33 Prozent.
An der Wall Street wurden die Kurse von den offiziellen Arbeitsmarktdaten für den Februar beflügelt. Mit 313.000 neu geschaffenen Stellen wurde die Markterwartung von 205.000 deutlich übertroffen. Zudem wurden die Werte für die beiden Vormonate kräftig nach oben revidiert. Besonders erleichtert waren die Anleger darüber, dass die Stundenlöhne wie erwartet um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat anzogen. Im Monat zuvor hatte ein überraschend kräftiges Plus den Abverkauf an den Aktienmärkten befeuert. Der Dow Jones Index schloss 1,76 Prozent höher bei 25.336 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sprang um 1,93 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 7.101 Zählern. 71 Prozent der Werte an der NYSE zeigten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen betrug 78 Prozent. 132 neuen 52-Wochen-Hochs standen 45 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren konnten zulegen, am deutlichsten Finanzwerte und Industrietitel.
Am Devisenmarkt endete der Dollar-Index nach einem richtungslosen Handel 0,08 Prozent tiefer bei 90,10 Punkten. Der Euro wertete gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,05 Prozent auf 1,2304 USD nach. Stark gesucht waren die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Auffällig schwach präsentierten sich hingegen die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken.
Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 1,53 Prozent auf 444,39 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 2,96 Prozent auf 65,49 USD. Am Abend berichtete Baker Hughes für die vergangene Woche von einem Rückgang der Zahl aktiver US-Ölbohrungen um vier auf 796. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,87 Prozent auf 2,73 Prozent. Comex-Kupfer stieg um 1,85 Prozent auf 3,14 USD. Gold legte um 0,17 Prozent 1.324 USD (1.075 EUR) zu. Die Notierungen von Silber, Platin und Palladium kletterten zwischen 0,65 und 2,20 Prozent nach oben.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,44 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um zwei Basispunkte auf 0,65 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent tiefer bei 157,05 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf 2,90 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh dank der positiven Vorgaben von der Wall Street auf breiter Front nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,48 Prozent auf 178,21 Punkte.
Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda. Von der Unternehmensseite gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Innogy, Hypoport, Gea Group und Shop Apotheke Europe. Daneben stehen die Versorger stark im Fokus, nachdem E.ON und RWE am Wochenende bekannt gaben, dass E.ON die RWE-Tochter Innogy kaufen und anschließend zerschlagen wolle. RWE werde nach den Plänen dann das Geschäft mit den erneuerbaren Energien bekommen sowie auch die entsprechende Sparte von E.ON erwerben. Anschließend werde sich E.ON vor allem auf die Energienetze fokussieren.
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