
Das Währungspaar EUR/USD hatte ausgehend von einem Anfang vergangenen Jahres markierten Mehrjahrestief bei 1,0341 USD einen Aufwärtstrend etabliert, der weiterhin intakt ist. Seit Mai erfuhr dieser Trend eine deutliche Beschleunigung. Im Juli gelang schließlich der Ausbruch aus der seit dem Jahr 2015 unterhalb von 1,1714 USD etablierten Handelsspanne. Zuletzt ging die Notierung unterhalb des erreichten 4-Jahres-Hochs bei 1,2555 USD und damit im Bereich einer längerfristig bedeutsamen Widerstandszone in eine mittelfristige Konsolidierung über. In der vergangenen Woche kam es zu einem kurzfristigen Rutsch unter das bei 1,2206 USD befindliche untere Ende der Handelsspanne. Bereits am Folgetag erfolgte jedoch ausgehend vom Tief bei 1,2155 USD eine dynamische Rückeroberung der Marke von 1,2206 USD sowie der steigenden 50-Tage-Linie. Dieses kurzfristig bullishe Signal in Gestalt einer Bärenfalle trieb den Kurs bis heute an die unmittelbare Ziel- und Widerstandsregion 1,2355/1,2360 USD und somit in die Mitte der mittelfristigen Stauzone. Sowohl das ganz kurzfristige als auch das mittelfristige Chartbild gestalten sich neutral. Solange das Tief bei 1,2155 USD nicht unterschritten wird, besteht die Möglichkeit weiterer kurzfristiger Kursavancen in Richtung 1,2461-1,2477 USD und eventuell 1,2555 USD. Entsprechende Signale wären in einem nachhaltigen Anstieg über 1,2360 USD oder einem Intraday-Anstieg über 1,2402 USD zu sehen. Oberhalb von 1,2555 USD wäre ein Ausreizen der bis derzeit rund 1,2640 USD reichenden längerfristigen Widerstandszone zu erwarten, die nach oben durch die Abwärtstrendlinie vom Rekordhoch aus dem Jahr 2008 begrenzt wird. Erst mit einem nachhaltigen Anstieg darüber würde signifikantes Anschlusspotenzial in Richtung 1,28 USD und anschließend 1,3087 USD generiert. Nächste Unterstützungen bieten die 20-Tage-Linie bei aktuell 1,2322 USD sowie die 50-Tage-Linie bei derzeit 1,2239 USD. Klar bearish wäre eine nachhaltige Verletzung des Tiefs bei 1,2155 USD sowie des Supportclusters bei 1,2089-1,2096 USD zu sehen. Fortgesetzte zügige Abgaben in Richtung 1,1902-1,1937 USD und derzeit 1,1814 USD (steigende 200-Tage-Linie) wären dann zu erwarten.
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