Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich zur Wochenmitte weiter abwärts. Der DAX schloss 0,43 Prozent schwächer bei 12.436 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,22 Prozent nach unten auf 26.275 Punkte. Gegen den Trend verbesserte sich der TecDAX um 0,31 Prozent auf 2.630 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 41 Gewinner (39%) und 63 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 96,3 Millionen Aktien (Vortag: 92,6) im Wert von 4,19 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,86). Stärkste Sektoren waren Software (+0,87%), Transport (+0,75%) und Technologie (+0,74%). Am deutlichsten verloren Versorger (-1,77%), Banken (-1,30%) und Pharma & Healthcare (-1,17%). An der DAX-Spitze legte Lufthansa nachrichtenlos um 1,43 Prozent zu. SAP notierte 0,87 Prozent fester. Deutsche Post kletterte um 0,80 Prozent. Die rote Laterne hielt E.ON mit einem Abschlag von 2,35 Prozent. Bayer büßte 1,90 Prozent ein. Hier bemängelten Beobachter den enttäuschenden Ausblick. Deutsche Bank gab um 1,88 Prozent nach. Im MDAX stieg Steinhoff nach Umsatzzahlen für das vierte Quartal um 2,90 Prozent. Dürr verlor nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen 3,99 Prozent. Als bester Wert im TecDAX haussierte RIB Software um 10,56 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf die derzeit laufende Präsentationstour des Unternehmens. Dialog Semiconductor sprang nach optimistischen Aussagen zum künftigen Wachstum um 6,57 Prozent.
An der Wall Street stand der Dow Jones Index deutlich unter Druck und schloss 1,49 Prozent tiefer bei 25.029 Punkte. Der Nasdaq 100 gab um 0,66 Prozent auf 6.854 Zähler nach. 69 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Es gab 41 neue 52-Wochen-Hochs und 124 neue Tiefs. Alle Sektoren verbuchten Abschläge. Am kräftigsten abwärts ging es mit Energiewerten und Rohstofftiteln.
Am Devisenmarkt war der US-Dollar gesucht. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des US-Handels um 0,24 Prozent auf 90,57 Punkte. Unter den Hauptwährungen zeigte sich lediglich der Yen als sicherer Hafen fester. EUR/USD fiel um 0,20 Prozent auf 1,2208 USD. Zwischenzeitlich markierte das Währungspaar ein Monatstief bei 1,2188 USD. Kräftig unter Druck stand das Pfund Sterling.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 1,46 Prozent auf 443,50 Punkte. Brent-Öl gab um 1,28 Prozent auf 65,78 USD nach. Die EIA berichtete von einem Anstieg der US-Rohölbestände auf Wochensicht um 3 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf ein Plus von lediglich 2,1 Millionen Barrel gelautet. Comex-Kupfer notierte 1,49 Prozent tiefer bei 3,11 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.319 USD (1.080 EUR). Silber verbilligte sich um 0,13 Prozent auf 16,33 USD. Platin und Palladium stiegen um 0,12 und 1,19 Prozent.
Am Rentenmarkt profitierten die Staatsanleihenkurse von der schlechten Börsenstimmung und mauen Konjunkturdaten aus den USA. Die Umlaufrendite gab um einen Basispunkt auf 0,45 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel gleichfalls um einen Basispunkt auf 0,66 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent höher bei 159,48 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 2,87 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,94 Prozent auf 175,69 Punkte. Besonders deutliche Verluste zeigte der Nikkei 225 (-1,76%). Gegen den Trend konnte sich der Shanghai Composite knapp über der Nulllinie halten (+0,02%). Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China kletterte im Februar auf ein 6-Monats-Hoch bei 51,6 Punkten und kam damit etwas besser als von Analysten erwartet (51,3) herein.
Von der Makroseite richtet sich der Blick heute auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone, Großbritannien und die USA. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen an unter anderem bei Beiersdorf, Kion, Rheinmetall, Elringklinger, Zalando, Freenet, Alstria Office Reit und PSA Peugeot Citroen. Autowerte könnten Impulse von den Kfz-Absatzzahlen in den USA erhalten.
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