27.02.18, 09:10

Fresenius SE vor Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenstart seine Kurserholung fortsetzen. Der DAX schloss 0,34 Prozent fester bei 12.527 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,23 und 0,60 Prozent zu. Unter den 110 größten Werten gab es 71 Gewinner (66%) und 37 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 80,7 Millionen Aktien (Vortag: 101,0) im Wert von 3,54 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,93). Stärkste Sektoren waren Rohstoffe (+1,87%), Einzelhandel (+1,07%) und Pharma & Healthcare (+1,04%). Die größten Verluste sahen Versorger (-0,43%), Banken (-0,28%) und Bauwerte (-0,22%). An der DAX-Spitze thronte vor der Veröffentlichung der Geschäftszahlen die Aktie von Fresenius SE mit plus 2,48 Prozent. Volkswagen verteuerte sich nach positiven Analystenkommentaren um 1,80 Prozent. Merck stieg dahinter nachrichtenlos um 1,06 Prozent. Am anderen Ende des Tableaus verloren Commerzbank, ThyssenKrupp und RWE ebenfalls nachrichtenlos zwischen 0,63 und 1,15 Prozent.

An der Wall Street haussierte der Dow Jones Index um 1,57 Prozent auf 25.709 Punkte. Der Nasdaq 100 legte um 1,34 Prozent auf 6.989 Zähler zu. Kurstreibend wirkte die sich fortsetzende Entspannung am Rentenmarkt. 64 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten grüne Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen betrug 70 Prozent. 94 neuen 52-Wochen-Hochs standen 26 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger konnten zulegen. Die kräftigsten Zugewinne waren bei Technologiewerten und Finanzwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge im Vorfeld der heute anstehenden Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor dem US-Repräsentantenhaus in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels kaum verändert bei 89,85 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen zulegen. EUR/USD stieg um 0,16 Prozent auf 1,2313 USD. Ebenfalls gesucht war der Austral-Dollar, während der Kanada-Dollar durch Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,44 Prozent höher bei 453,50 Punkten. Brent-Öl stieg um 0,21 Prozent auf 67,45 USD. Der Preis für US-Erdgas kletterte um 1,05 Prozent auf 2,69 USD. Comex-Kupfer verlor gegen den Trend 0,48 Prozent auf 3,20 USD. Gold handelte 0,31 Prozent fester bei 1.334 USD (1.082 EUR). Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 0,23 und 1,15 Prozent vor.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,45 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,66 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent tiefer bei 159,37 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 2,86 Prozent. Belastend wirkten schwächer als erwartet hereingekommene Daten vom US-Häusermarkt.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh überwiegend nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,39 Prozent auf 179,96 Punkte. Besonders freundlich präsentierte sich der Nikkei 225 (+0,83%). Gegen den Trend verbuchten der Shanghai Composite (-1,09%) und der Hang Seng Index (-0,25%) Abschläge.

Heute steht eine Fülle von Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Im Fokus stehen die deutschen Verbraucherpreisdaten sowie der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA. Daneben richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer vor allem auf die erste Anhörung des neuen Fed-Chairman Jerome Powell vor dem Repräsentantenhaus im Rahmen des halbjährlichen Berichts zur Geldpolitik. Autowerte stehen aufgrund des Bundesverwaltungsgerichts-Urteils zu den Diesel-Fahrverboten im Blick. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von BASF, Aixtron, KWS Saat und Gerry Weber International. Fresenius SE und FMC halten die Bilanz-Pressekonferenzen zu den bereits gestern Abend vorgelegten Jahresergebnissen ab.

Produktidee: Classic Turbo-Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CD6U5D Long Fresenius SE Faktor: 5
CD6URM Short Fresenius SE Faktor: -5

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