Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenschluss die positiven Vorzeichen. Für Rückenwind sorgten vor allem die rückläufigen Anleiherenditen. Der DAX endete nach einem relativ lustlosen Handel 0,17 Prozent höher bei 12.484 Punkten. Auf Wochensicht ging es um 0,26 Prozent nach oben. MDAX und TecDAX rückten am Berichtstag um 0,10 respektive 0,75 Prozent vor. Unter den 110 Werten der drei Indizes gab es 56 Gewinner (52%) und 52 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Im DAX wechselten 101,0 Millionen Aktien (Vortag: 107,4) im Wert von 3,70 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,25) den Besitzer. Die stärksten Sektoren waren Telekommunikation (+2,98%), Versorger (+2,76%) und Konsum (+1,56%). Am stärksten verloren Rohstoffe (-1,61%), Banken (-1,09%) und Medien (-0,39%). Mit einem Plus von 3,77 Prozent setzte sich die E.ON-Aktie an die DAX-Spitze. Der Anteilsschein profitierte von einer Kaufempfehlung. Deutsche Telekom und Henkel verbesserten sich um 3,27 und 2,38 Prozent. Als Schlusslicht verlor Lufthansa 2,12 Prozent. Hier belasteten Händlern zufolge schwache Zahlen vom Konkurrenten IAG. Continental und Commerzbank notierten 1,51 und 1,45 Prozent schwächer. Volkswagen gab nach Vorlage der Geschäftszahlen um 0,80 Prozent nach. Im TecDAX haussierte RIB Software nach der Bekanntgabe einer Kooperation mit Microsoft um 12,67 Prozent. Aixtron sprang nach einer positiven Analysteneinschätzung um 8,71 Prozent.
An der Wall Street regierten dank der fallenden Anleiherenditen klar die Bullen. Der Dow verabschiedete sich 1,39 Prozent höher aus dem Handel bei 25.310 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,99 Prozent nach oben auf 6.897 Zähler. 79 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. 45 neuen 52-Wochen-Hochs standen 31 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren konnten zulegen. Spitzenreiter waren Versorger und Energiewerte.
Am Devisenmarkt endete der Dollar-Index mit einem Plus von 0,19 Prozent bei 89,88 Punkten. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Franken Verluste. EUR/USD fiel um 0,29 Prozent auf 1,2294 USD. Die kräftigsten Zugewinne unter den Majors zeigten der Kanada-Dollar und das Pfund Sterling. Am schwächsten präsentierte sich der Franken.
Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,60 Prozent höher bei 451,52 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,39 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 67,31 USD. Stützend wirkten die Schließung eines libyschen Ölfeldes sowie Kommentare des saudischen Ölministers Khalid al-Falih, der eine Fortsetzung des Rückgangs der Rohöllagerbestände erwartet. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,71 Prozent auf 2,66 USD nach. Comex-Kupfer verlor 0,89 Prozent auf 3,21 USD. Gold handelte 0,18 Prozent schwächer bei 1.330 USD (1.081 EUR). Silber und Platin büßten 0,62 und 0,06 Prozent nach. Palladium gewann gegen den Trend 0,74 Prozent auf 1.041 USD hinzu.
Am Rentenmarkt kamen die Renditen weiter von ihren jüngst erzielten Mehrjahreshochs zurück. Die Umlaufrendite notierte drei Basispunkte tiefer bei 0,46 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank um sechs Basispunkte auf 0,65 Prozent. Der Euro-Bund-Future löste die mehrwöchige Handelsspanne auf und schloss 0,54 Prozent höher bei 159,53 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um vier Basispunkte auf 2,88 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,76 Prozent auf 179,49 Punkte. Besonders kräftig nach oben ging es mit dem Nikkei 225 (+1,19%) und dem Shanghai Composite (+1,18%).
Heute sind von der Makroseite vor allem die Daten zu den US-Neubauverkäufen von Interesse. Daneben könnten Impulse von der Eröffnungsrede des EZB-Präsidenten Mario Draghi bei seiner Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments ausgehen.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV8264 | Call | Dow Jones Industrial | Hebel: 9,8 |
| CV827B | Put | Dow Jones Industrial | Hebel: 12,2 |
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