08.02.18, 10:03

Dollar auf Erholungskurs

Der deutsche Aktienmarkt startete zur Wochenmitte eine deutliche Kurserholung. Dabei stützten ein schwacher Euro und eine freundliche Wall Street. Der DAX schloss 1,59 Prozent fester bei 12.590 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 2,55 und 3,18 Prozent. Die Rally war breit angelegt. Unter den 110 größten Werten gab es 105 Gewinner (95%) und lediglich fünf Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 81 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 158,2 Millionen Aktien (Vortag: 211,2) im Wert von 6,08 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,04). Alle Sektoren verzeichneten Zugewinne. Am deutlichsten aufwärts tendierten Konsumwerte (+3,08%), Immobilienwerte (+2,79%) und Medienwerte (+2,53%). Adidas belegte mit einem Aufschlag von 5,26 Prozent die DAX-Spitze und profitierte damit von einem positiven Analystenkommentar. ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse gewannen 4,72 und 4,13 Prozent hinzu. Einzige Verlierer im Index waren Deutsche Bank und Lufthansa mit Abgaben von 0,44 respektive 0,25 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes zwischenzeitliche Kursgewinne nicht verteidigen. Der Dow endete 0,07 Prozent schwächer bei 24.893 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 1,25 Prozent auf 6.582 Zähler ein. 50 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven und 46 Prozent im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 54 Prozent. 24 neuen 52-Wochen-Hochs standen 46 neuen Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Industrie und Finanzen. Am deutlichsten verloren Energiewerte und Technologietitel.

Am Devisenmarkt war der US-Dollar stark gesucht. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,69 Prozent höher bei 90,29 Punkten. Dies war der kräftigste Tagesanstieg seit Oktober. Der Euro stand hingegen gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen unter Druck. EUR/USD fiel um 0,89 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 1,2266 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen wertete der Yen gegenüber allen anderen Majors auf, während der Austral-Dollar auf breiter Front abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sackte aufgrund des festen US-Dollars und fallender Energierohstoffe um 1,57 Prozent auf 440,33 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich um 2,33 Prozent auf 65,30 USD. Belastend wirkte die Meldung einer rekordhohen Rohölproduktion in den USA von 10,25 Millionen Barrel pro Tag. Der Preis für US-Erdgas fiel um 2,14 Prozent auf 2,70 USD. Comex-Kupfer notierte 2,98 Prozent schwächer bei 3,09 USD. Gold gab um 0,78 Prozent auf 1.319 USD (1.074 EUR) nach. Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 1,09 und 1,97 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,47 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete fünf Basispunkte höher bei 0,75 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,31 Prozent tiefer bei 158,02 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um fünf Basispunkte auf 2,84 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh überwiegend aufwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,25 Prozent auf 173,46 Punkte. Besonders fest präsentierte sich der Nikkei 225 (+1,13%). Gegen den Trend sackte der Shanghai Composite (-2,34%) deutlich ab. Im nachrichtlichen Fokus standen besser als erwartete Daten zur chinesischen Handelsbilanz. Die Importe sprangen im Januar gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent nach oben. Die Exporte legten um elf Prozent zu.

Heute sind von der Makroseite lediglich die Daten zur deutschen Handelsbilanz sowie die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe von größerem Interesse. Daneben steht die Bank of England mit ihrem Sitzungsergebnis im Fokus. Unternehmensseitig berichten unter anderem Societe Generale, ABB, Commerzbank, Hamborner Reit, Grenke, Heidelberger Druckmaschinen, Hamburger Hafen und Logistik, Voestalpine, Unicredit, Deutsche Beteiligungs AG, Thomas Cook, Total, DMG Mori, Amadeus Fire, Villeroy & Boch, T-Mobile US, Philip Morris, Twitter und L’Oreal über ihre Geschäftsergebnisse. Nach US-Börsenschluss folgen Expedia, News Corp und Nvidia.

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