Der deutsche Aktienmarkt blieb auch zum Wochenauftakt unter Druck. Der DAX schloss 0,76 Prozent schwächer auf einem 19-Wochen-Tief bei 12.687 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,24 und 1,76 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es elf Gewinner (10%) und 98 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 81 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 117,5 Millionen Aktien (Vortag: 145,2) im Wert von 4,84 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,50). Einzige Sektoren im Plus waren Rohstoffe (+0,24%), Technologie (+0,06%) und Versorger (+0,03%). Die deutlichsten Abgaben sahen Konsumwerte (-1,79%), Medienwerte (-1,76%) und Einzelhandelswerte (-1,70%). An der DAX-Spitze verbesserte sich die Aktie der Deutschen Börse um 2,44 Prozent. Das Papier profitierte von der erhöhten Volatilität am Aktien- und Derivatemarkt. Infineon und Lufthansa legten dahinter um 1,16 und 0,81 Prozent zu. Das Schlusslicht im Leitindex bildete ohne Nachrichten Henkel mit einem Abschlag von 3,03 Prozent. Volkswagen und ProSieben verloren 1,87 respektive 1,86 Prozent.
An der Wall Street machte sich im späten Handel Panik breit. Ein konkreter Anlass ließ sich nicht finden. Händler sprachen von computergestützten Verkaufsorders. Der Dow Jones Industrial brach um 4,60 Prozent auf 24.346 Punkte ein. Der Nasdaq 100 verlor 3,91 Prozent auf 6.496 Zähler. 88 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursabschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 96 Prozent. Das “Angstbarometer” VIX verzeichnete den prozentual stärksten Anstieg seiner Geschichte und endete über 37 Punkten. Alle Sektoren endeten deutlich im Minus. Am kräftigsten verloren Finanzwerte und Industrietitel.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gestützt von einem rekordhohen ISM-Index für den Servicesektor den zweiten Tag in Folge deutlich zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,55 Prozent fester bei 89,68 Punkten. EUR/USD gab um 0,70 Prozent auf 1,2366 USD nach. Stark gesucht unter den anderen Hauptwährungen waren die sicheren Häfen Yen und Franken. Am deutlichsten verloren das Pfund Sterling sowie der Kanada-Dollar.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 1,08 Prozent auf 451,59 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 2,30 Prozent auf 67,00 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 3,06 Prozent auf 2,76 USD ab. Comex-Kupfer notierte 0,08 Prozent fester bei 3,19 USD. Gold profitierte von der Risikoaversion und verteuerte sich um 0,40 Prozent auf 1.339 USD (1.080 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,08 und 1,79 Prozent nach.
Am Rentenmarkt entwickelte sich im Tagesverlauf eine deutliche Gegenbewegung zur jüngsten Rendite-Rally. Die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite stieg um einen Basispunkt auf 0,51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte bis zum Abend um drei Basispunkte auf 0,73 Prozent ab, nachdem sie zwischenzeitlich ein 3-Jahres-Hoch bei 0,77 Prozent erreicht hatte. Der Euro-Bund-Future schloss ausgehend vom erreichten Mehrjahrestief 0,68 Prozent fester bei 159,04 Punkten und formte im Tageschart eine Bullish-Engulfing-Kerze. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Jahres-Hochs (2,89) sieben Basispunkte tiefer bei 2,77 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte gingen heute früh auf Tauchstation. Der MSCI Asia Pacific Index fiel zuletzt um 3,24 Prozent auf 173,55 Punkte und konnte sich damit von zwischenzeitlich noch deutlicheren Verlusten erholen.
Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie die US-Handelsbilanz im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Toyota, BNP Paribas, Munich Re, Jenoptik, BP und General Motors. Nach US-Börsenschluss legt Walt Disney die Quartalszahlen vor.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE8T8Q | Long | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: 10 |
| CE8T90 | Short | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: -10 |
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