Der deutsche Aktienmarkt stand auch zum Wochenausklang deutlich unter Druck. Auf der Anlegerstimmung lasteten vor allem die weiter haussierenden Anleiherenditen. Hierdurch verlieren Aktien im Vergleich zu Anleihen an Attraktivität. Zudem erhöhen sich die Finanzierungskosten der Unternehmen. Der DAX verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,68 Prozent auf einem 4-Wochen-Tief bei 12.785 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht büßte das Aktienbarometer 4,16 Prozent an Wert ein. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 2,04 und 1,50 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es lediglich elf Gewinner (10%) und 99 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 95 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 145,2 Millionen Aktien (Vortag: 126,7) im Wert von 5,40 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,49). Alle Sektoren endeten im Minus. Am stärksten verloren Banken (-4,35%), Rohstoffwerte (-4,17%) und Technologiewerte (-2,58%). Im DAX konnten nur Munich Re (+0,13%) und Deutsche Post (+0,02%) moderate Zugewinne verbuchen. Am Indexende sackte Deutsche Bank nach der Vorlage der Quartals- und Jahreszahlen um 6,21 Prozent ab. Das Geldinstitut wies einen höher als erwarteten Verlust aus. Zudem enttäuschte das Handelsgeschäft. Infineon und Volkswagen büßten 3,15 beziehungsweise 3,11 Prozent ein.
An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial nach robusten Arbeitsmarktdaten für den Januar 2,54 Prozent schwächer bei 25.521 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 2,04 Prozent auf 6.760 Zähler nach. 88 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 91 Prozent. 48 neuen 52-Wochen-Hochs standen 346 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren mussten Abgaben hinnehmen. Am deutlichsten abwärts tendierten Energiewerte und Technologiewerte.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. Der Dollar-Index endete 0,61 Prozent höher bei 89,19 Punkten. Zweitstärkste Hauptwährung war der Euro. Die Gemeinschaftswährung musste lediglich gegenüber dem Greenback Verluste hinnehmen. EUR/USD notierte 0,43 Prozent tiefer bei 1,2453 USD. Auffällige Schwäche zeigten die beiden Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,80 Prozent auf 456,53 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 1,54 Prozent auf 68,58 USD. Die Zahl aktiver US-Ölbohrungen stieg die zweite Woche in Folge um sechs auf 765 und damit den höchsten Stand seit August 2017. Der Preis für US-Erdgas notierte 0,35 Prozent tiefer bei 2,85 USD. Comex-Kupfer verlor 0,67 Prozent auf 3,19 USD. Gold handelte 0,79 Prozent schwächer bei 1.334 USD (1.069 EUR). Silber und Platin gaben um 2,60 und 0,83 Prozent nach. Gegen den Trend verteuerte sich Palladium um 1,98 Prozent auf 1.045 USD.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um drei Basispunkte auf ein 3-Jahres-Hoch bei 0,76 Prozent an. Der Euro-Bund-Future schloss 0,13 Prozent tiefer bei 157,96 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes haussierte um sechs Basispunkte auf ein 4-Jahres-Hoch bei 2,84 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 1,49 Prozent auf 179,74 Punkte. Besonders deutliche Abgaben sahen der Nikkei 225 (-2,55%) und der ASX 200 (-1,56%). Gegen den Trend drehte der Shanghai Composite im Verlauf ins Plus (+0,39%). Der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor stieg im Januar von 53,9 im Vormonat auf ein 5-Jahres-Hoch bei 54,7 Punkten.
Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone, Großbritannien und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Stabilus, Ryanair, Compugroup Medical und Intesa Sanpaolo.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE8SJB | Long | Dow Jones Future Mar 2018 | Faktor: 10 |
| CE8SJH | Short | Dow Jones Future Mar 2018 | Faktor: -10 |
Holen Sie sich das Marktgeschehen in die Hosentasche!
Sie sind immer auf der Suche nach spannenden Kapitalmarktthemen und aussichtsreichen Marktentwicklungen? Aber Sie haben keine Zeit um stets den gesamten Markt zu überblicken und nach den neusten Anlagelösungen zu suchen? Unser innovativer Service ist die Lösung!
Mit unserem neuen WhatsApp-Newsletter informieren wir Sie direkt aus dem Handelssaal der Commerzbank immer über die aktuellsten Marktentwicklungen. Wir machen Sie auf alle wichtigen Börsenereignisse aufmerksam udn senden Ihnen passende Analysen.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an und holen Sie das Marktgeschehen auf Ihr Smartphone!
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.