01.02.18, 09:23

ProSiebenSat.1 Media gesucht

Der deutsche Aktienmarkt bot zur Wochenmitte ein gemischtes Bild. Im Vorfeld der nach Xetra-Schluss stattfindenden Fed-Sitzung schloss der DAX 0,06 Prozent tiefer bei 13.189 Punkten. MDAX und TecDAX konnten sich hingegen um 0,44 beziehungsweise 0,39 Prozent verbessern. Unter den 110 größten Werten gab es 45 Gewinner (42%) und 62 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 75 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 115,3 Millionen Aktien (Vortag: 118,7) im Wert von 4,87 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,24). Stark gesucht aus Sektorensicht waren Medienwerte (+1,93%), Industrietitel (+0,98%) und Einzelhandelswerte (+0,84%). Die größten Verluste waren bei Technologiewerten (-1,00%), Bauwerten (-0,63%) und Chemiewerten (-0,62%) zu beobachten. Mit einem Plus von 4,23 Prozent sprang die Aktie von ProSiebenSat.1 Media an die DAX-Spitze und auf ein 5-Monats-Hoch. Der Anteilsschein profitierte von einem positiven Analystenkommentar und einer Kurszielanhebung. Im charttechnischen Fokus als wichtige Widerstände fungieren nun die fallende 200-Tage-Linie bei aktuell 32,17 EUR sowie die Kurslücke bei 32,39 EUR. Adidas verbesserte sich nachrichtenlos auf dem zweiten Platz im Indextableau um 1,21 Prozent. Siemens rückte nach Quartalszahlen um 0,80 Prozent vor. Das Indexende belegte ThyssenKrupp mit minus 1,40 Prozent. Merck verlor 1,34 Prozent. Infineon büßte nach Quartalszahlen 1,01 Prozent ein. Im TecDAX haussierte Sartorius nach der Bilanzvorlage um 7,00 Prozent.

Die US-Notenbank beließ wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik auf der letzten Sitzung unter der Führung von Fed-Chair Janet Yellen unverändert. Im Statement wurde die anziehende Inflation etwas stärker als zuletzt betont, so dass es der Markt als leicht falkenhafter wahrnahm. An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke 0,27 Prozent fester bei 26.149 Punkten. Der Nasdaq 100 endete 0,27 Prozent höher bei 6.950 Zählern. 52 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Es gab 91 neue 52-Wochen-Hochs und 115 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Immobilen und Versorger. Am deutlichsten verloren Healthcare und Consumer Staples. Boeing belegte nach Quartalszahlen und einem optimistischen Ausblick die Dow-Spitze mit einem Kurssprung um 4,93 Prozent.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,09 Prozent tiefer bei 89,10 Punkten. EUR/USD legte um 0,05 Prozent zu auf 1,2408 USD. Bei den anderen Hauptwährungen ragten der Franken und der Kanada-Dollar durch Stärke hervor, während der Yen sowie der Austral-Dollar deutliche Abgaben verzeichneten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss nahezu unverändert bei 456,53 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,64 Prozent auf 68,96 USD. Die US-Sorte WTI legte um 0,56 Prozent auf 64,86 USD zu. Dabei meldete die EIA einen stärker als erwarteten Aufbau der US-Lagerbestände, womit eine Serie von zehn Wochenrückgängen in Folge endete. Stützend wirkte jedoch ein überraschender Rückgang der Benzinbestände. Der Preis für US-Erdgas brach belastet von Wetterprognosen, die mildere Temperaturen in Aussicht stellten, um 7,17 Prozent auf 2,97 USD ein. Comex-Kupfer notierte 0,49 Prozent fester bei 3,20 USD. Gold handelte 0,72 Prozent fester bei 1.345 USD (1.084 EUR). Silber und Platin stiegen um 1,39 und 0,38 Prozent, während Palladium um 2,40 Prozent auf ein Monatstief bei 1.027 USD absackte.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,46 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf ein 3-Jahres-Hoch bei 0,70 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 158,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete unverändert auf einem 4-Jahres-Hoch bei 2,72 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,57 Prozent auf 185,08 Punkte. Besonders deutliche Aufschläge waren beim Nikkei 225 (+1,68%) und beim australischen ASX 200 (+0,87%) zu beobachten. Gegen den Trend präsentierte sich der Shanghai Composite (-0,99%) von der schwachen Seite. Dabei fiel der chinesische Caixin-PMI für das verarbeitende Gewerbe im Januar besser als erwartet (13-Monats-Hoch bei 51,5 Punkten) aus.

Heute sind von der Makroseite vor allem die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone, Großbritannien und die USA relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Daimler, Siltronic, Nokia, Roche Holding, BBVA, Novo Nordisk, Vodafone Group, Glencore, Royal Dutch Shell, Unilever, ING-DiBa, Alibaba Group, Altria Group, ConocoPhillips, CME Group, UPS und Mastercard. Nach US-Börsenschluss berichten Amazon, Apple, Alphabet und Visa. Daneben dürften Automobilwerte mit Blick auf die Veröffentlichung der Januar-Absatzzahlen in den USA im Fokus stehen.

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