Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Montag die negativen Vorzeichen. Belastend wirkten deutlich anziehende Anleiherenditen sowie eine schwache Wall Street. Der DAX schloss 0,11 Prozent tiefer bei 13.324 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,22 Prozent. Gegen den Trend verbesserte sich der TecDAX um 0,29 Prozent auf 2.674 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 48 Gewinner (44%) und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. Im DAX wechselten 81,3 Millionen Aktien (Vortag: 78,2) im Wert von 3,30 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,10) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Software (+0,42%), Rohstoffe (+0,30%) und Versicherungen (+0,28%). Am deutlichsten verloren Banken (-1,24%), Bauwerte (-1,11%) und Immobilienwerte (-0,97%). An der DAX-Spitze stieg Linde nachrichtenlos um 1,05 Prozent. RWE und Lufthansa notierten 0,53 und 0,51 Prozent höher. Commerzbank-Papiere verloren 2,05 Prozent. HeidelbergCement und Vonovia gaben um 1,33 und 1,09 Prozent nach.
An der Wall Street fiel der Dow um 0,66 Prozent auf 26.439 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab um 0,49 Prozent auf 6.988 Zähler nach. Die Verluste waren breit angelegt. 80 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 72 Prozent. 235 neuen 52-Wochen-Hochs standen 204 neue Tiefs gegenüber. Der Volatilitätsindex VIX zog kräftig an auf über 13 Punkte. Alle Sektoren verbuchten Verluste. Am kräftigsten abwärts ging es mit Energiewerten und Versorgern.
Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar eine deutliche Erholung vom jüngsten Abverkauf und konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. Der Dollar-Index stieg um 0,36 Prozent auf 89,33 Punkte. EUR/USD verlor 0,30 Prozent auf 1,2386 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fiel das Pfund Sterling durch Schwäche auf. Hier belasteten Medienberichte, wonach die Unterstützung für Premierministerin Theresa May in den Reihen ihrer Partei schwindet.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,62 Prozent auf 460,56 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 1,43 Prozent auf 69,15 USD. Gold notierte 0,88 Prozent tiefer bei 1.340 USD (1.082 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,08 und 1,64 Prozent.
Am Rentenmarkt standen die Kurse der Staatsanleihen deutlich unter Druck. Entsprechend haussierten die Renditen und überwanden dabei zum großen Teil wichtige Widerstände. Die Umlaufrendite stieg um sieben Basispunkte auf 0,47 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete sechs Basispunkte höher auf einem 3-Jahres-Hoch bei 0,69 Prozent. Im Anlegerfokus stand besonders die Rendite fünfjähriger Bundesanleihen (Bobl), die erstmals seit 2015 kurzzeitig wieder in den positiven Bereich (0,02%) vorstoßen konnte und am Ende bei minus 0,02 Prozent endete. Der Euro-Bund-Future schloss 0,51 Prozent tiefer bei 158,98 Punkten. Der Euro-Bobl-Future gab um 0,11 Prozent auf 130,52 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf ein 4-Jahres-Hoch bei 2,70 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh auf breiter Front südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 1,12 Prozent auf 184,82 Punkte. Der Nikkei 225 verlor 1,43 Prozent.
Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone sowie der Index des Verbrauchervertrauens in den USA im Blick. Geschäftszahlen stehen an bei SAP, Royal Philips Electronics, Comdirect, SHW, Siemens Gamesa Renewable Energy, Pfizer und McDonald’s. Nach US-Börsenschluss berichten Advanced Micro Devices und Electronic Arts.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE8TUC | Long | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: 15 |
| CE8TUF | Short | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: -15 |
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