Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag die positiven Vorzeichen. Der zuletzt relative Schwäche zeigende DAX machte das nach, was die meisten anderen Indizes bereits vorgemacht hatten, und erzielte ein neues Rekordhoch. Am Ende notierte der Leitindex 0,71 Prozent höher bei 13.560 Punkten. MDAX und TecDAX schlossen hingegen 0,06 beziehungsweise 0,05 Prozent schwächer. Unter den 110 größten Werten gab es 65 Gewinner (63%) und 39 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 100,2 Millionen Aktien (Vortag: 98,2) im Wert von 4,47 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,07). Bei den Sektoren lagen Pharma & Healthcare (+2,63%) vorne, gefolgt von Immobilienaktien (+1,09%) und Bauwerten (+0,98%). Am schwächsten tendierten Rohstoffwerte (-0,71%), Automobile (-0,40%) und Medienwerte (-0,24%). Den Spitzenplatz im DAX belegte nachrichtenlos die Bayer-Aktie mit plus 3,31 Prozent. Fresenius SE und Deutsche Börse legten um 2,82 und 2,81 Prozent zu. BMW verlor als Schlusslicht 1,01 Prozent. Volkswagen und ProSiebenSat.1 gaben um 0,65 respektive 0,56 Prozent nach.
An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,01 Prozent tiefer bei 26.211 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 haussierte hingegen beflügelt von positiv aufgenommenen Netflix-Zahlen um 0,82 Prozent auf ein Rekordhoch bei 6.963 Zählern. An der NYSE schlossen 61 Prozent der Werte im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. Es gab 291 neue 52-Wochen-Hochs und 26 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Versorger. Die deutlichen Abgaben sahen Healthcare und Consumer Staples. Als stärkster Dow-Wert sprang Travelers um 4,95 Prozent nach oben auf ein neues Allzeithoch. Der Versicherer konnte mit seinen Quartalszahlen überzeugen. Johnson & Johnson und Procter & Gamble notierten hingegen nach Geschäftszahlen trotz höher als erwarteter Gewinne am Indexende mit Abschlägen von 4,25 beziehungsweise 3,09 Prozent.
Am Devisenmarkt zeigte sich der US-Dollar gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen schwächer. Der Dollar-Index rutschte knapp unter die untere Begrenzung der mehrtägigen Konsolidierung auf ein 4-Jahres-Tief bei 90,09 Punkten. EUR/USD stieg um 0,30 Prozent auf 1,2298 USD. Auffällige Stärke zeigten die klassischen sicheren Häfen. Der Yen wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Dabei hatte BoJ-Chef Haruhiko Kuroda in der Pressekonferenz nach der geldpolitischen Sitzung Spekulationen über eine frühere geldpolitische Straffung gebremst. Auch der Franken war stark gesucht, während der Austral-Dollar deutliche Schwäche zeigte.
Der S&P GSCI Rohstoffindex verbesserte sich gestützt vom schwachen Greenback um 0,73 Prozent auf ein 3-Jahres-Hoch bei 455,66 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,64 Prozent auf 70,16 USD und testet damit das in der Vorwoche markierte 4-Jahres-Hoch. Am späten Abend wies API einen Wochen-Anstieg der US-Rohölbestände um 4,8 Millionen Barrel aus. Dies wäre der erste Anstieg nach neun Rückgängen in Folge. Heute stehen die offiziellen Daten der EIA zur Veröffentlichung an. Der Preis für US-Erdgas zur Lieferung im März sprang um 5,56 Prozent auf ein 13-Monats-Hoch bei 3,09 USD. Comex-Kupfer fiel belastet von steigenden Lagerbeständen um 2,47 Prozent auf 3,12 USD. Gold stieg um 0,68 Prozent auf 1.341 USD (1.091 EUR). Silber und Platin legten um 0,30 und 1,57 Prozent zu. Palladium verbilligte sich um 0,37 Prozent auf 1.088 USD.
Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,36 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte tiefer bei 0,56 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,15 Prozent fester bei 160,82 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 2,63 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,23 Prozent auf 185,89 Punkte. Auffällige Schwäche zeigte der Nikkei 225 (-0,76%). Er litt unter einem aufwertenden Yen. Zudem blieben Nippons Exporte im Dezember mit einem Anstieg um 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinter der Markterwartung (10,1%) zurück.
Heute stehen von der Makroseite die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone und die USA sowie die Verkäufe bestehender Häuser in den USA im Fokus. Daneben richtet sich der Blick weiterhin auf das noch bis zum Freitag andauernde Jahrestreffen des World Economic Forums (WEF) in Davos. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Ahold, Novartis, General Electric, United Technologies, Comcast und Abbott Laboratories. Nach US-Börsenschluss präsentiert Ford Motor sein Zahlenwerk.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3R5G | Call | The Travelers Companies, Inc. | Hebel: 4,1 |
| CV67MV | Put | The Travelers Companies, Inc. | Hebel: 2,3 |
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