Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,47 Prozent tiefer bei 13.184 Punkten. Der TecDAX verlor 0,21 Prozent auf 2.646 Punkte. Gegen den Trend gewann der MDAX der mittelgroßen Werte 0,11 Prozent auf 27.048 Zähler hinzu. Unter den 110 größten Werten gab es 39 Gewinner (36%) und 69 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 41 Prozent (17 ohne Berücksichtigung der Steinhoff-Aktie). Das Gesamtvolumen im DAX betrug 90,9 Millionen Aktien (Vortag: 88,5) im Wert von 3,92 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,02). Bei den Sektoren lagen Rohstoffwerte (+1,11%) vorne, gefolgt von Einzelhandelswerten (+0,74%) und Immobilienwerten (+0,40%). Die DAX-Spitze wurde von Vonovia mit plus 1,17 Prozent belegt. Continental und Beiersdorf verbesserten sich um 0,61 und 0,49 Prozent. Volkswagen büßte 1,79 Prozent ein. ProSiebenSat.1 Media und Merck fielen um 1,59 respektive 1,52 Prozent.
An der Wall Street meldeten sich die Optimisten nach der Verschnaufpause des Vortages zurück und trieben den Dow Jones Index sowohl auf Intraday- als auch auf Schlusskursbasis auf einen neuen Rekordstand. Der Weltleitindex schloss 1,25 Prozent höher bei 26.116 Punkten. Der RSI-Indikator erreichte auf Tagesbasis das überkaufteste Niveau aller Zeiten. Der Nasdaq 100 endete 1,08 Prozent fester bei 6.810 Zählern. Hier wurde zwar auf Schlusskursbasis eine neue Bestmarke gesetzt, jedoch nicht das Intraday-Hoch des Vortages überboten. 62 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Es gab 183 neue 52-Wochen-Hochs und 56 neue Tiefs. Auffällig war, dass der Volatilitätsindikator VIX trotz steigender Kurse anzog. Dies ist ungewöhnlich und geht häufig Schwächephasen voraus. Alle Sektoren endeten im Plus. Am deutlichsten haussierten Technologiewerte, gefolgt von Herstellern nicht-zyklischer Konsumwerte (Consumer Staples).
Am Devisenmarkt zeigte der Dollar-Index eine Gegenbewegung zum Ausverkauf der vergangenen Tage und notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,35 Prozent höher bei 90,72 Punkten. Der Euro zeigte sich von der schwachen Seite. Die Gemeinschaftswährung wurde von Äußerungen aus den Reihen der EZB belastet. Mehrere Währungshüter hatten sich besorgt über die jüngste Euro-Rally gezeigt. EUR/USD fiel nach zwischenzeitlicher Markierung eines 4-Jahres-Hochs (1,2321 USD) um 0,43 Prozent auf 1,2207 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen das Pfund Sterling durch Stärke und der Yen durch Schwäche auf.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,41 Prozent höher bei 452,73 Punkten. Brent-Öl notierte 0,13 Prozent höher bei 69,24 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,99 Prozent auf ein 8-Monats-Hoch bei 3,25 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,89 Prozent auf 3,19 USD. Gold verbilligte sich um 0,64 Prozent auf 1.329 USD (1.088 EUR). Silber gab um 0,98 Prozent auf 17,02 USD nach. Palladium präsentierte sich hingegen fest mit einem Aufschlag von 1,98 Prozent.
Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,36 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte höher bei 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 160,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um drei Basispunkte auf 2,57 Prozent zu und schloss damit auf dem höchsten Stand seit März vergangenen Jahres.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,38 Prozent auf 182,08 Punkte.
Heute stehen der Philadelphia-Fed-Index sowie die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA im Zentrum des Interesses. Quartalszahlen gibt es von Morgan Stanley. Nach US-Börsenschluss berichten American Express und IBM über den Geschäftsverlauf.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV4PNS | Call | Dow Jones Industrial | Omega: 21,6 |
| CV4PNT | Put | Dow Jones Industrial | Omega: 15,3 |
Holen Sie sich das Marktgeschehen in die Hosentasche!
Sie sind immer auf der Suche nach spannenden Kapitalmarktthemen und aussichtsreichen Marktentwicklungen? Aber Sie haben keine Zeit um stets den gesamten Markt zu überblicken und nach den neusten Anlagelösungen zu suchen? Unser innovativer Service ist die Lösung!
Mit unserem neuen WhatsApp-Newsletter informieren wir Sie direkt aus dem Handelssaal der Commerzbank immer über die aktuellsten Marktentwicklungen. Wir machen Sie auf alle wichtigen Börsenereignisse aufmerksam udn senden Ihnen passende Analysen.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an und holen Sie das Marktgeschehen auf Ihr Smartphone!
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.