17.01.18, 09:44

Autowerte gesucht

Der deutsche Aktienmarkt verbuchte am Dienstag Zugewinne, kam jedoch von den Tageshochs deutlich zurück. Der DAX schloss 0,34 Prozent höher bei 13.246 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte rückte um 0,79 Prozent auf 27.017 Punkte vor. Gegen den Trend endete der TecDAX 0,06 Prozent schwächer bei 2.652 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 67 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 53 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 88,5 Millionen Aktien (Vortag: 60,1) im Wert von 4,11 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,00). Stärkster Sektor war mit Blick auf den Auto-Salon in Detroit Automobile (+1,42%). Ebenfalls fest tendierten Immobilien (+1,15%) und Software (+0,77%). Am deutlichsten verloren Bauwerte (-0,80%), Banken (-0,62%) und Rohstoffwerte (-0,40%). BMW haussierte an der DAX-Spitze um 3,17 Prozent. Volkswagen und Vonovia verbesserten sich um 2,27 und 1,56 Prozent. Das Schlusslicht im Index bildete HeidelbergCement mit einem Abschlag von 1,41 Prozent. ThyssenKrupp und Linde büßten 1,38 und 1,30 Prozent ein.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,04 Prozent tiefer bei 25.793 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 0,31 Prozent auf 6.737 Zähler. Beide Indizes hatten im Tagesverlauf neue Rekordstände erzielen können, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. 66 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Abgaben. Das Abwärtsvolumen lag ebenfalls bei 66 Prozent. 412 neuen 52-Wochen-Hochs standen 56 neuen Tiefs gegenüber. Der Volatilitätsindex VIX zog kräftig an. Stärkste Sektoren waren Healthcare und Immobilien. Deutlich abgeben mussten Energiewerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,06 Prozent tiefer bei 90,40 Punkten. EUR/USD stieg um 0,08 Prozent auf 1,2273 USD. Fest tendierten die sicheren Häfen Franken und Yen. Daneben standen Kryptowährungen mit einem massiven Sell-off im Blick. Bitcoin brach zwischenzeitlich um 28 Prozent auf unter 10.000 USD ein. Ethereum und Ripple verloren über 30 beziehungsweise 40 Prozent. Hier belastete die Sorge, dass Südkorea – welches beim Krypto-Trading volumenmäßig eine herausragende Rolle spielt – den Handel mit den Digitalwährungen verbieten oder stark beschränken könnte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,51 Prozent tiefer bei 450,90 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,44 Prozent auf 69,25 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 2,28 Prozent auf 3,13 USD. Comex-Kupfer handelte wenig verändert bei 3,22 USD. Gold rückte um weitere 0,33 Prozent vor auf ein 4-Monats-Hoch bei 1.339 USD (1.092 EUR). Silber und Platin gewannen 0,43 respektive 0,87 Prozent hinzu. Palladium büßte hingegen 1,45 Prozent auf 1.089 USD ein.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um vier Basispunkte auf 0,55 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,24 Prozent höher bei 160,83 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 2,54 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh ganz überwiegend südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,27 Prozent auf 182,33 Punkte. Die Core Machinery Orders in Japan legten im November um 5,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Experten hatten im Schnitt einen Rückgang um 1,4 Prozent erwartet.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur US-Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im Fokus. Daneben werden die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Am Forexmarkt richtet sich der Blick auf den Kanada-Dollar mit dem Sitzungsergebnis der Bank of Canada am Nachmittag. Unternehmensseitig stehen Geschäftszahlen von ASML Holding, Alstom, Zalando, Bank of America und Goldman Sachs zur Veröffentlichung an. Nach US-Börsenschluss berichtet Alcoa über den Geschäftsverlauf.

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