08.01.18, 09:25

Bayer haussiert

Der deutsche Aktienmarkt konnte seine Kursrally auch zum Wochenschluss fortsetzen. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht für den Dezember trübte die Kauflaune nur kurz. Der DAX schloss 1,15 Prozent höher bei 13.320 Punkten. Auf Wochensicht gewann das Aktienbarometer 2,62 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX verbesserten sich am Berichtstag um 1,00 beziehungsweise 0,76 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich wie an den Vortagen gut. Unter den 110 größten Werten gab es 90 Gewinner (84%) und 17 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 116,0 Millionen Aktien (Vortag: 104,3) im Wert von 4,65 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,91). Stärkste Sektoren waren Pharma & Healthcare (+2,92%), Automobile (+1,71%) und Versorger (+1,52%). Lediglich Banken (-3,81%) verbuchten aufgrund einer Gewinnwarnung seitens der Deutschen Bank auf Sektorenebene Verluste. An der DAX-Spitze gewann Bayer 3,79 Prozent hinzu. Hintergrund war eine positive Analystenstudie, nach der die Übernahme von Monsanto bereits im ersten Quartal abgeschlossen werden könnte. Merck und Volkswagen haussierten um 3,10 und 2,72 Prozent. Deutsche Bank sackte am Indexende um 5,15 Prozent ab. Das Geldhaus hatte gemeldet, aufgrund der US-Steuerreform eine Sonderbelastung von 1,5 Milliarden EUR zu verbuchen. Zudem berichtete man von einem überraschend schwachen Handelsgeschäft im abgelaufenen Quartal.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Index ungeachtet eines schwächer als erwarteten Arbeitsmarktberichts um 0,88 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 25.296 Punkten vor. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,04 Prozent auf ebenfalls ein Rekordhoch bei 6.653 Zählern nach oben. Im Dezember wurden in der US-Wirtschaft 148.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Der Konsens hatte bei 180.000 gelegen. 58 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen betrug 60 Prozent. 252 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Die stärksten Sektoren waren Technologie (+1,05%) und Healthcare (+0,85%). Moderate Abgaben verbuchten Versorger (-0,04%) und Energie (-0,01%).

Am Devisenmarkt endete der Dollar-Index trotz der schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten 0,16 Prozent höher bei 92,01 Punkten. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen Kursverluste. EUR/USD fiel um 0,33 Prozent auf 1,2028 USD. Ebenfalls sehr schwach präsentierte sich der Yen, während der Kanada-Dollar sowie das Pfund Sterling stark gesucht waren.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,91 Prozent auf 443,75 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,56 Prozent auf 67,69 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 3,09 Prozent auf 2,79 USD. Comex-Kupfer notierte 0,93 Prozent schwächer bei 3,23 USD. Gold handelte nahezu unverändert bei 1.321 USD (1.097 EUR). Silber zeigte sich ebenfalls unbewegt bei 17,27 USD. Platin rückte um 0,47 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 974,80 USD vor. Palladium kam um 0,69 Prozent vom am Vortag markierten Rekordhoch zurück und endete bei 1.087 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,30 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,04 Prozent tiefer bei 161,62 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt höher bei 2,47 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh bei nur geringen Ausschlägen überwiegend nordwärts. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index kletterte um 0,20 Prozent auf 588,43 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen die Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im Anlegerfokus.

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