Der deutsche Aktienmarkt wurde zur Wochenmitte von einem schwächeren Euro, einer Fortsetzung der Rekordjagd an der Wall Street sowie von positiven Konjunkturdaten befeuert. Der Leitindex DAX verabschiedete sich mit einem Plus von 0,82 Prozent bei 12.978 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX haussierten um 1,04 und 1,64 Prozent. Die Rally war breit angelegt. Unter den 110 größten Werten gab es 86 Gewinner (81%) und 20 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 76 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 87,4 Millionen Aktien (Vortag: 88,7) im Wert von 3,66 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,35). Alle Sektoren bis auf Telekommunikation (-0,26%) und Banken (-0,20%) verbuchten Zugewinne. Am mit Abstand deutlichsten fiel das Plus bei Technologiewerten (+3,12%) aus, gefolgt von Immobilienaktien (+1,57%) und Softwaretiteln (+1,52%). Die Aktie von ThyssenKrupp belegte mit einem Sprung um 4,23 Prozent die DAX-Spitze. Das Papier profitierte von einem positiven Analystenkommentar sowie von der Meldung, dass China seine Produktionskapazitäten für Stahl weiter herunterfahren werde. Volkswagen und Infineon rückten dahinter um 3,46 und 3,24 Prozent vor. Das Schlusslicht im Index bildete Fresenius mit minus 0,80 Prozent. Im MDAX haussierte der Pennystock Steinhoff nachrichtenlos um 32,22 Prozent. Im TecDAX waren Siltronic, Aixtron und GFT mit Aufschlägen von jeweils über 5 Prozent stark gesucht.
An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,39 Prozent höher auf einem neuen Rekordhoch bei 24.923 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,99 Prozent nach oben auf 6.576 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 214 neuen 52-Wochen-Hochs standen 28 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger und Consumer Staples endeten im Plus. Die kräftigsten Aufschläge sahen Energiewerte und Healthcare. Intel verlor als schwächster Wert sowohl im Dow als auch im Nasdaq 100 3,39 Prozent. Auslöser war ein Medienbericht, wonach alle Intel-Mikroprozessoren der letzten Jahre eine gefährliche Sicherheitslücke aufweisen.
Am Devisenmarkt zeigte der US-Dollar nach einem positiv ausgefallenen ISM-Index und einem falkenhaften FOMC-Protokoll Stärke. Der Dollar-Index beendete eine fünf Tage andauernde Verluststrecke und stieg zum Ende des New Yorker Handels um 0,34 Prozent auf 92,15 Punkte. EUR/USD fiel um 0,32 Prozent auf 1,2019 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen konnte der Austral-Dollar gegenüber allen anderen Majors aufwerten, während das Pfund Sterling sowie der Franken durch Schwäche auffielen.
Der S&P GSCI stieg um 1,00 Prozent auf 447,14 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,91 Prozent auf ein 3-Jahres-Hoch bei 67,84 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel nach Gewinnmitnahmen um 1,93 Prozent auf 3,00 USD. Comex-Kupfer notierte 0,66 Prozent tiefer bei 3,26 USD. Gold handelte nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 4-Monats-Hochs (1.323 USD) gut behauptet bei 1.317 USD (1.093 EUR). Silber verharrte bei 17,21 USD.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite auf dem erreichten 6-Monats-Hoch bei 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt tiefer bei 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,12 Prozent höher bei 161,53 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 2,44 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,99 Prozent auf ein Rekordhoch bei 177,65 Punkten. Der Nikkei 225 sprang an seinem ersten Handelstag des Jahres um rund 3,3 Prozent. Gegen den Trend notierte der koreanische Kospi im Minus. Von der konjunkturellen Seite sorgten positiv hereingekommene Daten aus China für gute Stimmung. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor stieg im Dezember auf 53,9 Punkte und signalisierte damit das stärkste Wachstum seit August 2014. Die Konsensschätzung hatte auf lediglich 51,9 Punkte gelautet.
Heute stehen die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone, Großbritannien und die USA im Fokus.
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