Der deutsche Aktienmarkt startete mit gemischten Vorzeichen in das neue Börsenjahr. Der Leitindex DAX litt unter einem weiter aufwertenden Euro und endete 0,35 Prozent tiefer bei 12.871 Punkten, konnte sich damit jedoch deutlich vom Tagestief und zugleich 14-Wochen-Tief bei 12.745 Punkten erholen. Der MDAX der mittelgroßen Werte schloss 0,30 Prozent schwächer bei 26.120 Punkten. Für den TecDAX ging es hingegen um 1,02 Prozent nach oben auf 2.555 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 52 Gewinner (48%) und 57 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 88,7 Millionen Aktien (Vortag: 43,5) im Wert von 3,83 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,42). Stärkste Sektoren waren Technologie (+1,68%), Rohstoffe (+1,29%) und Banken (+0,67%). Am deutlichsten verloren Pharma & Healthcare (-0,82%), Transport (-0,78%) und Immobilien (-0,63%). RWE gewann an der DAX-Spitze 1,76 Prozent hinzu. Commerzbank und Infineon rückten um 1,19 und 1,11 Prozent vor. Beiersdorf verlor am anderen DAX-Ende nachrichtenlos 1,73 Prozent. Lufthansa schloss nach einem zwischenzeitlichen Minus von über 6 Prozent 1,43 Prozent tiefer. Beobachter verwiesen zur Begründung auf negative Analystenstimmen und hierdurch verursachte Gewinnmitnahmen bei der Highflyer-Aktie des vergangenen Jahres.
An der Wall Street zeigten sich die Anleger in Kauflaune. Der Dow verbesserte sich um 0,42 Prozent auf 24.824 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 haussierte um 1,79 Prozent auf 6.511 Zähler. 60 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen betrug 76 Prozent. Es gab 187 neue 52-Wochen-Hochs und 35 neue 52-Wochen-Tiefs. Die stärksten Sektorengewinne verzeichneten Energiewerte und Hersteller zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary). Die deutlichsten Verluste waren bei Versorgern und Herstellern nicht-zyklischer Konsumwerte (Consumer Staples) zu beobachten.
Am Devisenmarkt blieb der US-Dollar unter Druck und verzeichnete Abgaben gegenüber allen anderen Hauptwährungen. Der Dollar-Index gab um 0,40 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 91,86 Punkten nach. EUR/USD kletterte um 0,38 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 1,2052 USD. Neben einem positiv ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für die Eurozone stützten Kommentare vom EZB-Mitglied Benoit Coeure. Dieser hatte am Wochenende signalisiert, dass das milliardenschwere Anleihekaufprogramm der EZB im Herbst dieses Jahres auslaufen könnte. Bei den anderen Hauptwährungen fielen der Franken und das Pfund Sterling durch Stärke auf.
Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,03 Prozent fester bei 442,55 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,40 Prozent auf 66,60 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang beflügelt von einer Kältewelle um 3,01 Prozent auf 3,04 USD. Comex-Kupfer kam um 0,64 Prozent auf 3,28 USD zurück. Gold legte gestützt vom weiter fallenden US-Dollar den achten Tag in Folge um diesmal 0,68 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 1.318 USD (1.093 EUR) zu. Dies ist die längste Gewinnserie seit dem Jahr 2011. Silber, Platin und Palladium stiegen zwischen 0,50 und 2,45 Prozent. Der Highflyer aus dem vergangenen Jahr Palladium markierte dabei ein neues 16-Jahres-Hoch und ging mit dem aus dem Jahr 2001 stammenden Rekordhoch auf Tuchfühlung.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf 0,32 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verbesserte sich um drei Basispunkte auf ein 3-Monats-Hoch bei 0,46 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,28 Prozent tiefer bei 161,33 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um sechs Basispunkte nach oben auf 2,46 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan stieg um 0,37 Prozent auf 579,43 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.
Heute stehen der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe der USA sowie das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung im Fokus. Automobilwerte könnten Impulse von den Dezember-Absatz-Daten in den USA erhalten.
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