Am deutschen Aktienmarkt konnten sich die Kurse am Donnerstag nach anfänglicher Schwäche erholen. Der DAX schloss 0,31 Prozent höher bei 13.110 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,11 und 0,24 Prozent vor. Unter den 110 Aktien der drei Indizes gab es 68 Gewinner (62%) und 41 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 72 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 72,5 Millionen Aktien (Vortag: 82,3) im Wert von 2,90 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,10). Mit Blick auf die Sektoren waren vor allem Technologiewerte (+1,12%), Rohstoffwerte (+1,07%) und Bauwerte (+0,62%) gesucht. Auf der Verliererseite fanden sich vor allem Versorger (-1,17%), Banken (-0,55%) sowie Immobilienaktien (-0,20%). Angetrieben von einer positiven Analysteneinschätzung setzte sich die Fresenius-Aktie an die DAX-Spitze mit einem Aufschlag von 1,59 Prozent. BMW und Infineon verbesserten sich dahinter um 1,04 und 0,98 Prozent. Die größten Abgaben verzeichnete RWE mit minus 1,56 Prozent. Vonovia und E.ON endeten 0,81 und 0,79 Prozent schwächer.
Auch an der Wall Street überwogen nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten die positiven Vorzeichen. Der Dow verabschiedete sich 0,22 Prozent fester bei 24.782 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 schloss unverändert bei 6.473 Zählern. 58 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Es gab 192 neue 52-Wochen-Hochs und 42 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Energie und Finanzwerte. Größte Verlierer waren Versorger und Immobilien.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index nach einem richtungslosen Geschäft gegen Ende des New Yorker Handels 0,10 Prozent tiefer bei 93,25 Punkten. EUR/USD legte um moderate 0,06 Prozent auf 1,1877 USD zu. Mit Blick auf die anderen Majors waren die Rohstoffwährungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar stark gesucht, während der Franken auf breiter Front abwertete.
Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte den sechsten Tag in Folge zulegen und schloss 0,42 Prozent fester bei 427,79 Punkten. Brent-Öl kletterte um 0,33 Prozent auf 64,77 USD. Der Preis für US-Erdgas gab trotz überraschend stark gesunkener Lagerbestände um 0,91 Prozent auf 2,61 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich um 0,59 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 3,22 USD. Gold rückte um 0,16 Prozent auf 1.272 USD (1.067 EUR) vor. Silber und Platin verloren 0,49 und 0,34 Prozent. Palladium gewann 0,49 Prozent auf 1.030 USD hinzu und testet damit erneut das in der Vorwoche markierte Dekadenhoch.
Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite vier Basispunkte höher bei 0,26 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem richtungslosen Handel einen Basispunkt höher auf einem 5-Wochen-Hoch bei 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,11 Prozent tiefer bei 161,66 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,48 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,51 Prozent auf ein Monatshoch bei 172,39 Punkten. Vor allem Technologiewerte waren gesucht. Bitcoin rutschte derweil um über 10 Prozent abwärts unter 14.000 USD. Der Euro litt etwas unter dem Wahlsieg der Separatisten in Katalonien.
Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den GfK-Konsumklimaindikator, die persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA, den Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, den Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan sowie die US-Neubauverkäufe.
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