Am deutschen Aktienmarkt bewegten sich die Kurse am Dienstag überwiegend südwärts. Marktbeobachter sprachen von Gewinnmitnahmen nach den kräftigen Zugewinnen des Vortages. Ein schwächer als erwartet hereingekommener ifo-Geschäftsklimaindex wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX schloss 0,72 Prozent tiefer bei 13.216 Punkten. Für den MDAX ging es 0,29 Prozent abwärts auf 26.367 Punkte. Der TecDAX endete nahezu unverändert bei 2.562 Zählern. Unter den 110 Aktien der drei Indizes gab es 42 Gewinner (39%) und 66 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 83 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 76,2 Millionen Aktien (Vortag: 96,6) im Wert von 2,95 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,20). Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten nur Technologiewerte (+0,31%), Transportwerte (+0,15%) und Rohstoffwerte (+0,09%) leichte Zugewinne verbuchen. Die größten Verlierer waren Softwaretitel (-1,12%), Versicherungen (-1,10%) und Banken (-1,05%). An der DAX-Spitze zog die Lufthansa-Aktie nachrichtenlos um 1,58 Prozent an. ThyssenKrupp und Linde verloren 0,94 und 0,87 Prozent. Die rote Laterne hielt Deutsche Bank mit einem Abschlag von 1,72 Prozent. ProSiebenSat.1 und RWE notierten 1,59 beziehungsweise 1,58 Prozent schwächer.
In den USA passierte die Vorlage für die US-Steuerreform den Senat. Die entsprechende Abstimmung im Repräsentantenhaus muss jedoch aufgrund formeller Mängel im Verlauf des heutigen Nachmittags wiederholt werden. Damit kann US-Präsident Donald Trump voraussichtlich noch vor Weihnachten seine Steueragenda mit seiner Unterschrift umsetzen. An der Wall Street gab der Dow zur Schlussglocke um 0,15 Prozent auf 24.755 Punkte nach. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,50 Prozent nach unten auf 6.481 Zähler. 62 Prozent der Werte an der NYSE gaben nach. Das Abwärtsvolumen betrug 63 Prozent. Es gab 162 neue 52-Wochen-Hochs und 39 neue Tiefs. Bei den Sektoren waren leichte Zugewinne bei Energiewerten und Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) zu beobachten. Deutliche Verluste sahen Immobilienwerte und Versorger.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,27 Prozent tiefer bei 93,44 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutliche Zugewinne verbuchen. EUR/USD stieg um 0,53 Prozent auf 1,1843 USD, blieb damit aber weiterhin in der volatilen Handelsspanne der letzten Tage. Schwäche zeigten der Yen sowie der Kanada-Dollar.
Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,41 Prozent fester bei 422,82 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,52 Prozent auf 63,74 USD. Am Abend berichtete das American Petroleum Institute von einem Rückgang der US-Rohölbestände um 5,22 Millionen Barrel. Experten hatten im Schnitt einen Rückgang um 3,77 Millionen Barrel erwartet. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,06 Prozent auf 2,72 USD. Comex-Kupfer handelte kaum verändert bei 3,15 USD. Gold notierte behauptet bei 1.265 USD (1.066 EUR). Silber verlor 0,12 Prozent auf 16,19 USD. Platin und Palladium legten um 0,22 respektive 0,57 Prozent zu.
Am Rentenmarkt notierte die am Vormittag festgestellte Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei 0,71 Prozent. Im Verlauf des Nachmittags zogen die Renditen der Staatsanleihen dann deutlich an und brachen aus der rund zwei Wochen andauernden Seitwärtsbewegung aus. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete acht Basispunkte höher bei 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,50 Prozent tiefer bei 162,49 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um sieben Basispunkte auf 2,46 Prozent an.
Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh bei nur geringen Ausschlägen ein uneinheitliches Bild. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,16 Prozent höher bei 171,88 Punkten. ifo-Geschäftsklimaindex sowie die US-Baubeginne und Baugenehmigungen im Fokus. Ferner könnte es bereits heute im Tagesverlauf zur Abstimmung über die US-Steuerreform im Kongress kommen. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf das Jahresergebnis von Ceconomy.
Heute stehen die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA sowie die erneute Abstimmung zur US-Steuerreform im Repräsentantenhaus im Fokus.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE8T8S | Long | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: 15 |
| CE8T92 | Short | Euro Bund Future Mar 18 | Faktor: -15 |
Holen Sie sich das Marktgeschehen in die Hosentasche!
Sie sind immer auf der Suche nach spannenden Kapitalmarktthemen und aussichtsreichen Marktentwicklungen? Aber Sie haben keine Zeit um stets den gesamten Markt zu überblicken und nach den neusten Anlagelösungen zu suchen? Unser innovativer Service ist die Lösung!
Mit unserem neuen WhatsApp-Newsletter informieren wir Sie direkt aus dem Handelssaal der Commerzbank immer über die aktuellsten Marktentwicklungen. Wir machen Sie auf alle wichtigen Börsenereignisse aufmerksam udn senden Ihnen passende Analysen.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an und holen Sie das Marktgeschehen auf Ihr Smartphone!
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.