19.12.17, 09:46

Dow stellt zweifachen Rekord auf

Am deutschen Aktienmarkt schwangen zum Wochenauftakt die Bullen das Zepter. Der Optimismus von der Wall Street im Hinblick auf die Möglichkeit einer baldigen Verabschiedung der US-Steuerreform war über den großen Teich geschwappt und hatte auch die heimischen Anleger angesteckt. Der DAX sprang um 1,59 Prozent auf ein 6-Wochen-Hoch bei 13.312 Punkten. MDAX und TecDAX haussierten um 1,54 und 1,12 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 99 Gewinner (90%) und lediglich elf Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 98 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 96,6 Millionen Aktien (Vortag: 189,3) im Wert von 4,00 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,17). Alle Sektoren bis auf Einzelhandel (-1,32%) konnten Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten ging es mit Rohstoffwerten (+3,91%), Banken (+2,83%) und Industriewerten (+2,20%) nach oben. Die DAX-Spitze wurde von der Aktie der Deutschen Bank belegt, die um 3,38 Prozent zulegen konnte. Hier stützte die Abweisung einer milliardenschweren Klage gegen das Geldinstitut in den USA. RWE rückte im Rahmen einer technischen Erholung um 3,36 Prozent vor. Fresenius SE verbesserte sich um 2,72 Prozent. Vonovia notierte nach der Meldung eines 5,2 Milliarden EUR schweren Übernahmeangebots für die österreichische Buwog 1,28 Prozent höher. Einziger Indexwert im Minus war Deutsche Börse mit einem Abschlag von 0,10 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Index 0,56 Prozent höher bei 24.792 Punkten. Der Weltleitindex markierte damit das siebzigste Rekordhoch in diesem Jahr und übertraf die alte Rekordserie aus dem Jahr 1995. Der Nasdaq 100 kletterte um 0,72 Prozent auf ein Rekordhoch bei 6.513 Punkten. 68 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 77 Prozent. 262 neuen 52-Wochen-Hochs standen 19 neue Tiefs gegenüber. Bei den Sektoren lagen Rohstoffwerte vorne, gefolgt von Finanzwerten. Deutlich abwärts ging es mit den Versorgern.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar trotz positiver Immobiliendaten und der auf der Ziellinie befindlichen Steuerreform gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index fiel um 0,24 Prozent auf 93,70 Punkte. EUR/USD stieg um 0,27 Prozent auf 1,1780 USD. Bei den anderen Majors präsentierten sich der Franken und das Pfund Sterling sehr fest, während der Kanada-Dollar und der Yen Schwäche zeigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg gestützt vom schwächeren US-Dollar um 0,33 Prozent auf 421,10 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,17 Prozent auf 63,34 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,79 Prozent auf 2,74 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,35 Prozent auf 3,15 USD. Gold setzte seine Erholung mit einem Plus von 0,56 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 1.265 USD (1.071 EUR) fort. Silber und Platin gewannen 0,63 beziehungsweise 2,43 Prozent hinzu. Palladium notierte 0,23 Prozent schwächer bei 1.013 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,16 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,31 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,17 Prozent tiefer bei 163,30 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um vier Basispunkte auf 2,39 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,18 Prozent auf 171,99 Punkte. Gegen den Trend verbuchte der Nikkei 225 ein moderates Minus (-0,15%).

Heute stehen von der Makroseite der ifo-Geschäftsklimaindex sowie die US-Baubeginne und Baugenehmigungen im Fokus. Ferner könnte es bereits heute im Tagesverlauf zur Abstimmung über die US-Steuerreform im Kongress kommen. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf das Jahresergebnis von Ceconomy.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CE8SJB Long Dow Jones Future Mar 2018 Faktor: 10
CE8SJH Short Dow Jones Future Mar 2018 Faktor: -10

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