Gestützt von einer freundlichen Wall Street und einem schwächeren Euro konnte der deutsche Aktienmarkt am Dienstag Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss mit einem Aufschlag von 0,45 Prozent bei 13.184 Punkten. MDAX und TecDAX notierten 0,64 und 0,34 Prozent fester. Unter den 110 größten Werten gab es 64 Gewinner (58%) und 46 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 82 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 78,9 Millionen Aktien (Vortag: 73,7) im Wert von 3,33 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,93). Stärkste Sektoren waren Versorger (+1,52%), Software (+1,28%) und Banken (+0,96%). Die größten Verluste verbuchten Medienwerte (-0,28%), Einzelhandel (-0,23%) und Telekommunikation (-0,23%). RWE belegte mit plus 2,51 Prozent die DAX-Spitze. SAP und Merck verbesserten sich um 1,57 und 1,46 Prozent. Lufthansa verlor als Schlusslicht 0,97 Prozent. ProSiebenSat1. Media und Volkswagen gaben um 0,85 respektive 0,70 Prozent nach.
An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Während der Dow Jones Index um 0,48 Prozent auf ein Rekordhoch bei 24.505 Punkten zulegen konnte, notierte der technologielastige Nasdaq 100 0,16 Prozent tiefer bei 6.384 Zählern. Die Marktbreite gestaltete sich schwach. 52 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Aufwärtsvolumen betrug 55 Prozent. Es gab 118 neue 52-Wochen-Hochs und 26 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektoren ragten Finanzwerte mit deutlichen Zugewinnen heraus. Sie gelten als Profiteur höherer Zinsen. Sehr kräftig abwärts ging es hingegen mit Versorgeraktien, die typischerweise unter steigenden Zinsen leiden. An der Dow-Spitze haussierte Goldman Sachs nachrichtenlos um 3,01 Prozent und markierte damit nach der Herausnahme des im März ausgebildeten Kursgipfels eine neue Rekordmarke.
Am Devisenmarkt legte der Dollar-Index im Vorfeld der heutigen Fed-Entscheidung den siebten Tag in Folge zu und notierte zum Ende des New Yorker Handels 0,15 Prozent fester bei 94,07 Punkten. Stützend wirkten gestiegene US-Erzeugerpreise im November. Sie kletterten auf Jahressicht um 3,1 Prozent und damit so stark wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Hauptwährungen moderate Abgaben. EUR/USD fiel um 0,23 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 1,1741 USD. Mit Blick auf die anderen Majors waren der Austral-Dollar sowie der Yen gesucht.
Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 1,16 Prozent auf 418,47 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich nach Gewinnmitnahmen um 1,73 Prozent auf 63,57 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 4,88 Prozent auf 2,69 USD ab. Comex-Kupfer legte um 0,42 Prozent auf 3,02 USD zu. Gold handelte 0,10 Prozent tiefer bei 1.246 USD (1.059 EUR). Silber und Platin verloren 0,29 und 1,46 Prozent. Palladium gewann gegen den Trend 0,36 Prozent hinzu.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,15 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte um zwei Basispunkte auf 0,32 Prozent zu. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent tiefer bei 163,35 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt höher bei 2,40 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,28 Prozent auf 170,33 Punkte. Gegen den Trend präsentierte sich der Nikkei 225 (-0,47%) belastet vom festeren Yen schwächer.
Heute richtet sich der Blick auf die um 20 Uhr stattfindende Bekanntgabe des Ergebnisses der Fed-Sitzung sowie auf die um 20:30 Uhr startende letzte Pressekonferenz der im Februar aus dem Amt scheidenden Fed-Chefin Janet Yellen. Eine Anhebung des Leitzinses um 25 Basispunkte auf ein Zielband von 1,25-1,50 Prozent ist bereits vom Markt zu 100 Prozent eingepreist. Spannend wird der Ausblick auf den weiteren Zinspfad. Unternehmensseitig stehen die Jahresergebnisse von Aurubis, Metro und Tui im Fokus.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV36EQ | Call | Goldman Sachs Bank USA | Hebel: 3,2 |
| CV6ARW | Put | Goldman Sachs Bank USA | Hebel: 2,0 |
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