Am deutschen Aktienmarkt kam es zum Wochenauftakt zu moderaten Gewinnmitnahmen. Der DAX schloss 0,22 Prozent tiefer bei 13.124 Punkten. MDAX und TecDAX verloren jeweils 0,24 Prozent. Unter den 110 in den drei genannten Indizes versammelten Werten gab es 42 Gewinner (39%) und 66 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 73,7 Millionen Aktien (Vortag: 107,3) im Wert von 3,05 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,90). Bei der Sektorenperformance lagen Rohstoffwerte (+1,96%) vor Pharma & Healthcare (+0,51%) und Chemie (+0,23%). Am deutlichsten verloren Versorger (-1,25%), Konsumwerte (-1,07%) und Telekommunikationswerte (-1,06%). Die Siemens-Aktie belegte mit einem Plus von 1,56 Prozent den Spitzenplatz im DAX. Angetrieben wurde das Papier durch eine positive Analystenstudie. Merck und ThyssenKrupp verbesserten sich dahinter um 1,10 respektive 1,00 Prozent. Als schwächster DAX-Wert verlor adidas nachrichtenlos 3,10 Prozent. E.ON und Deutsche Telekom büßten 1,53 und 1,22 Prozent ein. Im MDAX erholte sich die Steinhoff-Aktie nach dem dramatischen Kurseinbruch der Vorwoche um 24,36 Prozent. Im TecDAX waren die beiden Biotechwerte Evotec (+12,20%) und Medigene (+10,40%) stark gesucht. Medigene meldete eine strategische Kooperation bei der Krebsforschung.
An der Wall Street endete der Dow 0,23 Prozent fester bei 24.386 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,77 Prozent nach oben auf 6.394 Zähler. 52 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 115 neuen 52-Wochen-Hochs standen 26 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Technologie und Energie. Abgaben waren bei Finanzwerten und Industrietiteln zu beobachten.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar im Tagesverlauf anfängliche Schwäche wettmachen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,07 Prozent fester bei 93,97 Punkten. EUR/USD gab um 0,03 Prozent auf 1,1767 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen der Austral-Dollar sowie der Franken durch Stärke auf, während das Pfund Sterling und der Yen Schwäche zeigten. Abseits der Majors stand die Norwegerkrone unter Druck. Hier belastete eine überraschend schwache Inflation im November.
Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte den dritten Tag in Folge um diesmal 0,73 Prozent auf 423,40 Punkte. Brent-Öl haussierte um 2,05 Prozent auf ein 2-Jahres-Hoch bei 64,70 USD. Hier beflügelte der Ausfall der britischen Forties-Pipeline, die normalerweise rund 450.000 Barrel pro Tag aus der Nordsee nach Schottland befördert. Bis der Schaden behoben ist, könnten mehrere Wochen vergehen. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,08 Prozent auf 2,80 USD. Comex-Kupfer legte um 1,11 Prozent auf 3,01 USD zu. Gold verbilligte sich um 0,37 Prozent auf ein 5-Monats-Tief bei 1.244 USD. In Euro gab das Edelmetall auf ein 22-Monats-Tief bei 1.055 EUR nach. Silber fiel um 0,59 Prozent auf 15,73 USD. Platin und Palladium konnten hingegen um 0,43 beziehungsweise 0,40 Prozent zulegen.
Der Rentenmarkt blieb wie bereits in den vergangenen Handelstagen impulslos. Die Umlaufrendite gab um einen Basispunkt auf 0,14 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Ende ebenfalls einen Basispunkt tiefer bei 0,30 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,04 Prozent fester bei 163,51 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um einen Basispunkt auf 2,39 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh trotz der positiven Vorgaben von der Wall Street überwiegend moderat schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,21 Prozent auf 170,08 Punkte nach. Besonders schwach tendierte der koreanische Kospi (-0,62%), während sich der australische ASX 200 (+0,22%) dem Negativtrend entziehen konnte.
Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Von der Unternehmensseite stehen Fraport mit Verkehrszahlen, MTU Aero Engines mit einer Investorenkonferenz sowie 3M mit dem Outlook Meeting 2018 im Fokus.
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