11.12.17, 09:31

Bankaktien gesucht

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenausklang gestützt von einem zwischenzeitlich nachgebenden Euro von der freundlichen Seite. Der DAX markierte in der Spitze ein 4-Wochen-Hoch bei 13.241 Punkten. Aufgrund eines im Verlauf des Nachmittags dann wieder fester werdenden Euros blieb am Ende mit einem Schlussstand von 13.154 Punkten ein Plus von 0,83 Prozent. Auf Wochensicht gewann das Börsenbarometer 2,27 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX rückten am Berichtstag um 0,17 beziehungsweise 1,07 Prozent vor. Unter den 110 größten Werten gab es 83 Gewinner (76%) und 26 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug – stark verzerrt von der rege gehandelten Steinhoff-Aktie – 60 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 107,3 Millionen Aktien (Vortag: 78,8) im Wert von 4,16 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,78). Bei der Sektorenperformance rangierten die Banken weit vorne (+2,79%). Hintergrund war die Einigung zwischen Europäern und Amerikanern bei der Festlegung internationaler Kapitalregeln. Dahinter folgten Pharma & Healthcare (+1,23%) und Automobile (+1,13%). Verluste auf Sektorenebene verbuchten Telekomwerte (-0,60%) und Konsumwerte (-0,02%). An der DAX-Spitze haussierte das Papier der Deutschen Bank um 3,28 Prozent. Commerzbank und RWE legten dahinter um 1,94 und 1,89 Prozent zu. Die einzigen beiden Verlierer im Leitindex waren Deutsche Telekom und Beiersdorf mit Abgaben von 0,64 respektive 0,54 Prozent. Im MDAX brach die Steinhoff-Aktie um weitere 20,67 Prozent ein. Die Rating-Agentur Moody’s stufte die Kreditwürdigkeit aufgrund des Bilanzskandals auf Ramschniveau ab.

An der Wall Street setzte ein besser als erwarteter Arbeitsmarktbericht für den November keine nachhaltigen Impulse. Der Dow Jones Index gewann 0,48 Prozent auf 24.329 Punkte hinzu. Der Nasdaq 100 rückte um 0,44 Prozent auf 6.345 Zähler vor. 57 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursaufschläge. Das Aufwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. 111 neuen 52-Wochen-Hochs standen 29 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren konnten zulegen. Am deutlichsten Healthcare und Energie.

Am Devisenmarkt konnte der Dollar-Index den fünften Tag in Folge zulegen und endete 0,16 Prozent fester bei 93,90 Punkten. EUR/USD notierte kaum verändert bei 1,1771 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen verzeichnete der Franken gegenüber allen anderen Majors Kursgewinne, während das Pfund Sterling nach anfänglicher Stärke im Gefolge der Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen im weiteren Handelsverlauf deutliche Verluste hinnehmen musste.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,87 Prozent höher bei 420,32 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,83 Prozent auf 63,34 USD. Stützend wirkte die Möglichkeit eines Streiks in Nigeria sowie robuste Importdaten aus China. Die Zahl aktiver US-Ölbohrungen stieg jedoch die dritte Woche in Folge um diesmal zwei auf 751. US-Erdgas notierte 0,51 Prozent fester bei 2,78 USD. Comex-Kupfer legte um 0,46 Prozent auf 2,98 USD zu. Gold handelte 0,26 Prozent schwächer auf einem 5-Monats-Tief bei 1.250 USD (1.061 EUR). Platin und Palladium verbilligten sich um 0,83 beziehungsweise 0,44 Prozent. Silber gewann gegen den Trend 0,37 Prozent hinzu auf 15,86 USD.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,15 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,31 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,13 Prozent tiefer bei 163,44 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes schloss einen Basispunkt höher bei 2,38 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,35 Prozent höher bei 169,72 Punkten.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf die Hauptversammlung bei Aroundtown sowie auf die monatlichen Verkehrszahlen der Lufthansa.

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