Nach einem unspektakulären Handel überwogen am deutschen Aktienmarkt am Donnerstag die positiven Vorzeichen. Der DAX endete 0,35 Prozent höher bei 13.045 Punkten. Der TecDAX verbesserte sich um 0,54 Prozent auf 2.488 Punkte. Gegen den Trend verlor der MDAX 0,93 Prozent auf 26.133 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 67 Gewinner (61%) und 42 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 67 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 78,8 Millionen Aktien (Vortag: 87,2) im Wert von 3,19 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,75). Stärkste Sektoren waren Banken (+1,76%), Telekommunikation (+1,60%) und Pharma & Healthcare (+1,04%). Verlierer waren Konsumwerte (-1,04%), Chemiewerte (-0,63%) und Versicherungen (-0,37%). Als bester Wert im DAX rückte ProSiebenSat.1 Media um 3,06 Prozent vor. Das Papier des Medienkonzerns profitierte weiter vom Kapitalmarkttag und dem positiven Ausblick auf das vierte Quartal. Commerzbank und RWE verbesserten sich um 2,31 und 2,30 Prozent. Die rote Laterne hielt BASF mit einem Abschlag von 0,87 Prozent. Sie litt unter einem negativen Analystenkommentar. Bayer und Munich Re büßten 0,66 und 0,59 Prozent ein. Im MDAX brach Steinhoff aufgrund der Bilanzierungsunregelmäßigkeiten um weitere 46 Prozent ein. Rocket Internet stieg im SDAX um 4,37 Prozent. Der Unternehmensgründer Oliver Samwer hat für rund 34 Millionen EUR Aktien des eigenen Unternehmens gekauft.
An der Wall Street schloss der Dow 0,29 Prozent höher bei 24.211 Punkten. Der Nasdaq 100 gewann 0,36 Prozent auf 6.316 Zähler hinzu. 60 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. 80 neuen 52-Wochen-Hochs standen 48 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Consumer Staples verbuchten Zugewinne. Am deutlichsten verbesserten sich Industriewerte und Rohstofftitel.
Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar seinen Aufschwung den dritten Tag in Folge fort. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,27 Prozent fester bei 93,77 Punkten. EUR/USD fiel um 0,18 Prozent auf 1,1772 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war das Pfund Sterling am stärksten gesucht, während der Yen die stärksten Abgaben verzeichnete.
Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,50 Prozent auf 416,69 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,42 Prozent auf 62,09 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte nach den Lagerbestandsdaten um 5,27 Prozent auf 2,77 USD ab. Comex-Kupfer notierte 0,10 Prozent fester bei 2,96 USD. Gold verbilligte sich um 1,38 Prozent auf ein 5-Monats-Tief bei 1.249 USD (1.059 EUR). Silber und Platin büßten 1,41 und 0,97 Prozent ein. Palladium legte gegen den Trend um 2,00 Prozent auf 1.007 USD zu.
Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,13 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um einen Basispunkt auf 0,30 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,01 Prozent tiefer bei 163,65 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete vier Basispunkte höher bei 2,37 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,64 Prozent auf 169,06 Punkte. Besonders deutlich stieg erneut der Nikkei 225 (+1,39%). Veröffentlichte Konjunkturdaten fielen erfreulich aus. Das japanische BIP-Wachstum für das dritte Quartal wurde auf 0,6 Prozent nach oben revidiert von zuvor 0,3 Prozent. Die Konsensschätzung lautete auf 0,4 Prozent. Chinas Exporte legten im November um 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu (Konsens: 5,0). Die Importe stiegen derweil um 17,7 Prozent (11,3).
Heute stehen die US-Arbeitsmarktdaten für den November klar im Anlegerfokus. Daneben könnte die heute früh verkündete Einigung der EU-Kommission mit Großbritannien in den Brexit-Verhandlungen für Impulse sorgen. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf das Jahresergebnis von Carl Zeiss Meditec sowie auf den Kapitalmarkttag von ThyssenKrupp.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CE9MP0 | Long | Rocket Internet AG | Faktor: 4 |
| CE9ME1 | Short | Rocket Internet AG | Faktor: -4 |
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