Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Dienstag keine klare Richtung. Der DAX schloss nach einem impulslosen Handel 0,07 Prozent tiefer bei 13.049 Punkten. Der MDAX notierte 0,16 Prozent höher bei 26.979 Punkten. Der TecDAX verabschiedete sich unverändert bei 2.491 Zählern aus dem Handel. Unter den 110 größten Werten gab es 57 Gewinner (52%) und 52 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 83,9 Millionen Aktien (Vortag: 88,5) im Wert von 3,67 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,79). Stärkste Sektoren waren Versorger (+1,42%), Technologie (+1,40%) und Immobilien (+1,34%). Am deutlichsten verloren Rohstoffwerte (-1,69%), Banken (-0,92%) und Versicherungen (-0,47%). Stärkster DAX-Wert war ohne Nachrichten Vonovia mit plus 2,25 Prozent. Infineon und Deutsche Börse gewannen 1,98 und 1,78 Prozent hinzu. Der Börsenbetreiber kündigte ein weiteres Aktienrückkaufprogramm an. Volkswagen verlor als Schlusslicht 1,49 Prozent. ThyssenKrupp und Bayer gaben um 1,31 respektive 1,16 Prozent nach. Im MDAX haussierte Uniper um 3,89 Prozent. Der Hedgefonds Elliott ist bei der E.ON-Tochter eingestiegen, was Erwartungen schürte, dass die finnische Fortum ihr bestehendes Übernahmeangebot nachbessern muss. Im TecDAX sprang Evotec nach einer Kaufempfehlung um 3,84 Prozent nach oben.
An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,45 Prozent tiefer bei 24.181 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 schloss hingegen behauptet bei 6.265 Zählern. 62 Prozent aller Werte an der NYSE verbuchten Verluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. 81 neuen 52-Wochen-Hochs standen 40 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes bis auf Technologie endeten im negativen Terrain. Am deutlichsten verloren Versorger und Industriewerte.
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar trotz schwächer als erwarteter Daten vom US-Dienstleistungssektor und einem kräftiger als erwartet gestiegenen Handelsbilanzdefizit gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Austral-Dollars aufwerten. Der Dollar-Index stieg um 0,25 Prozent auf 93,31 Punkte. Der Euro verzeichnete gegenüber allen anderen Majors Abgaben. EUR/USD fiel um 0,33 Prozent auf 1,1825 USD.
Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,19 Prozent tiefer bei 422,74 Punkten. Brent-Öl legte um 0,32 Prozent auf 62,65 USD zu, während die US-Sorte WTI 0,09 Prozent verlor auf 57,42 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 2,51 Prozent auf 2,91 USD nach. Comex-Kupfer brach um 4,48 Prozent auf 2,95 USD ein. Hier belasteten gestiegene Lagerbestände. Gold verbilligte sich um 0,74 Prozent auf 1.268 USD (1.071 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,94 und 1,48 Prozent.
Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt tiefer bei 0,16 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf 0,31 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,20 Prozent höher bei 163,59 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete einen Basispunkt tiefer bei 2,36 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh von der sehr schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 1,12 Prozent auf 167,54 Punkte. Besonders deutlich fielen die Verluste beim Nikkei 225 (-1,97%) und beim Hang Seng Index (-1,76%) aus. Der Bitcoin überwand derweil erstmals die Marke von 12.000 USD. Konjunkturseitig blieben die BIP-Daten aus Australien etwas hinter der Markterwartung zurück.
Heute stehen von der Makroseite die Oktober-Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie der ADP-Arbeitsmarktbericht für November in den USA im Fokus. Unternehmensseitig dürfte die Aktie von Steinhoff International die Blicke auf sich ziehen. Ursprünglich sollte heute das Jahresergebnis präsentiert werden. Doch gab das Unternehmen gestern am späten Abend im Zusammenhang mit den derzeitigen Ermittlungen zu bilanziellen Unregelmäßigkeiten den sofortigen Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Markus Jooste bekannt und teilte mit, dass die Bilanz vorgelegt werde, sobald dies möglich sei. Im nachbörslichen Handel wurde die Aktie rund 7 Prozent schwächer gestellt. Delivery Hero büßte nachbörslich rund 6 Prozent ein, nachdem am Abend eine Kapitalerhöhung angekündigt wurde.
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