Der deutsche Aktienmarkt konnte zum Wochenauftakt deutliche Zugewinne verbuchen. Stützend wirkte die Verabschiedung der US-Steuerreform durch den Senat in der Nacht zum Samstag. Der DAX schloss 1,53 Prozent fester bei 13.059 Punkten. Für den MDAX ging es um 0,86 Prozent auf 26.936 Punkte nach oben. Gegen den Trend büßte der TecDAX 0,27 Prozent auf 2.490 Zähler ein. Unter den 110 größten Aktien gab es 93 Gewinner (85%) und 16 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 88,5 Millionen Aktien (Vortag: 117,9) im Wert von 3,69 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,80). Stärkste Sektoren waren Banken (+2,38%), Transport (+2,34%) und Pharma & Healthcare (+2,23%). Verlierer waren Technologietitel (-1,90%) und Konsumwerte (-0,11%). Spitzenreiter im DAX war die Aktie von Fresenius Medical Care mit einem Aufschlag von 4,41 Prozent. Das Unternehmen gilt als großer Profiteur der US-Steuerreform. Deutsche Post und Fresenius SE gewannen 3,19 und 3,13 Prozent hinzu. Einziger Verlierer im Leitindex war Infineon mit einem Minus von 0,68 Prozent. Im TecDAX brach die Aktie von Dialog Semiconductor um weitere 24,06 Prozent ein. Das Unternehmen bestätigte Medienberichte der Vorwoche, wonach der wichtigste Kunde Apple seine Chips längerfristig selber herstellen könne. Die im MDAX notierte Aktie von Steinhoff International sackte um 10,03 Prozent ab. Der Konzern wird am Mittwoch lediglich ungeprüfte Geschäftszahlen vorlegen. Derzeit laufen staatsanwaltliche Ermittlungen, ob frühere Bilanzen möglicherweise nicht korrekt erstellt wurden.
An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Während der Dow um 0,24 Prozent auf 24.290 Punkte zulegen konnte und ein neues Rekordhoch markierte, büßte der technologielastige Nasdaq 100 1,17 Prozent auf 6.264 Zähler ein. 49 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 57 Prozent. 291 neuen 52-Wochen-Hochs standen 28 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzen und Hersteller zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary). Größte Verlierer waren Technologiewerte und Immobilienwerte.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels 0,23 Prozent auf 93,10 Punkte hinzu. Der Euro wertete gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,20 Prozent auf 1,1865 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich das Pfund Sterling sowie der Kanada-Dollar fest. Auffällige Schwäche zeigten die beiden Safe-Haven-Währungen Franken und Yen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex sackte um 1,38 Prozent auf 423,55 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich um 2,02 Prozent auf 62,44 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 2,48 Prozent auf 2,99 USD. Comex-Kupfer handelte kaum verändert bei 3,09 USD. Gold notierte 0,36 Prozent schwächer bei 1.278 USD (1.076 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,09 und 2,41 Prozent.
Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,33 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,17 Prozent tiefer bei 163,27 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,37 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach anfänglicher Stärke zuletzt überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,02 Prozent fester bei 169,83 Punkten. Die australische Notenbank RBA beließ wie von den meisten Analysten erwartet ihren Leitzins unverändert auf dem Rekordtief von 1,5 Prozent.
Heute stehen die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor in Deutschland, der Eurozone, Großbritannien und den USA im Fokus.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV36LL | Bull | Fresenius Medical Care | Hebel: 10,3 |
| CV3EL0 | Bear | Fresenius Medical Care | Hebel: 9,3 |
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