29.11.17, 09:27

US-Finanzwerte haussieren

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag von der freundlichen Seite. Der DAX schloss 0,45 Prozent höher bei 13.060 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,58 und 0,51 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 75 Gewinner (69%) und 34 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 70 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 68,2 Millionen Aktien (Vortag: 66,1) im Wert von 2,89 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,61). Stärkste Sektoren waren Konsum (+0,84%), Chemie (+0,80%) und Industrie (+0,77%). Leichte Abgaben verbuchten Rohstoffwerte (-0,42%), Bau (-0,02%) und Banken (-0,01%). Linde setzte sich mit einem Aufschlag von 2,34 Prozent nachrichtenlos an die DAX-Spitze. ProSiebenSat.1 Media legte im Rahmen einer technischen Erholung 2,02 Prozent zu. Deutsche Börse rückte um 1,66 Prozent vor. Die rote Laterne hielt BMW mit einem Minus von 0,86 Prozent. Hier belastete ein negativer Analystenkommentar. Fresenius und Vonovia verloren 0,55 beziehungsweise 0,25 Prozent.

An der Wall Street verzeichneten die Indizes deutlichere Zugewinne. Getragen wurde die Rally von den Finanzwerten. Der entsprechende Sektorindex legte um 2,60 Prozent zu. Hintergrund war die Anhörung des designierten Fed-Präsidenten Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats. Powell hält eine Leitzinsanhebung im Dezember für wahrscheinlich. Zudem sprach er sich gegen eine schärfere Regulierung der Banken aus. Der Dow verbesserte sich um 1,08 Prozent auf ein Rekordhoch bei 23.837 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 endete 0,25 Prozent fester bei 6.423 Zählern. 66 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 76 Prozent. 215 neuen Hochs standen 66 Tiefs gegenüber. JP Morgan Chase sprang an der Dow-Spitze um 3,50 Prozent.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des britischen Pfunds zulegen. Stützend wirkten die Erwartung einer Leitzinsanhebung im Dezember, die positiven Daten zur Verbraucherstimmung sowie ein erneuter Raketentest seitens Nordkoreas. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,34 Prozent höher bei 93,22 Punkten. EUR/USD fiel um 0,39 Prozent auf 1,1844 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,20 Prozent schwächer bei 428,78 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,58 Prozent auf 63,47 USD. Das American Petroleum Institute (API) berichtete am Abend von einem Anstieg der US-Rohölbestände um 1,8 Millionen Barrel, während Experten im Schnitt einen Rückgang erwartet hatten. Der Preis für US-Erdgas haussierte mit vorteilhafteren Wetterprognosen um 3,71 Prozent auf 3,13 USD. Comex-Kupfer fiel um 2,01 Prozent auf 3,07 USD. Gold handelte 0,09 Prozent tiefer bei 1.293 USD (1.092 EUR). Silber fiel um 1,26 Prozent auf 16,81 USD. Platin und Palladium verteuerten sich um 0,06 respektive 2,13 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,17 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei 0,35 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 163,02 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um zwei Basispunkte auf 2,34 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte boten heute früh ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte trotz des erneuten Raketentests durch Nordkorea um 0,26 Prozent auf 172,43 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone, die deutschen Verbraucherpreise, das Bruttoinlandsprodukt in den USA und der Konjunkturbericht “Beige Book” der Fed im Fokus. Daneben wird Fed-Chefin Janet Yellen vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses angehört. Unternehmensseitig veröffentlicht Siemens den Geschäftsbericht 2017.

Produktidee: Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV5C5V Call JP Morgan Chase Omega: 6,3
CV5UB0 Put JP Morgan Chase Omega: 4,5

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