28.11.17, 09:05

Ölpreis unter Druck

Am deutschen Aktienmarkt prägten zum Wochenstart nach einem recht impulslosen Handel rote Vorzeichen das Kursgeschehen. Der DAX schloss 0,45 Prozent schwächer bei 13.000 Punkten. MDAX und TecDAX fielen um 0,26 und 0,84 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 34 Gewinner (31%) und 75 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 80 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 66,1 Millionen Aktien (Vortag: 66,0) im Wert von 2,78 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,72). Stärkste Sektoren waren Einzelhandel (+0,20%), Immobilien (+0,10%) und Pharma & Healthcare (+0,03%). Die größten Abgaben waren bei Technologiewerten (-1,96%), Banken (-1,41%) und Rohstoffwerten (-0,91%) zu beobachten. Im DAX erholte die Aktie von Fresenius SE als Spitzenreiter um 1,08 Prozent. Lufthansa und Vonovia stiegen um 0,50 respektive 0,37 Prozent. Das Schlusslicht bildete das Papier der Deutschen Bank mit einem Minus von 2,11 Prozent. Infineon und BASF büßten jeweils 1,84 Prozent ein.

An der Wall Street notierten die Indizes am Ende wenig verändert. Der Dow schloss 0,09 Prozent höher bei 23.581 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,05 Prozent auf 6.406 Zähler. Die Marktbreite stellte sich negativ dar. 60 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 167 neuen 52-Wochen-Hochs standen 49 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Versorger und Industriewerte vorne. Stark belastet von schwachen Ölpreisen zeigten sich Energiewerte. Auch Rohstoffwerte fielen durch Schwäche auf.

Am Devisenmarkt markierte der Dollar-Index im Tagesverlauf ein neues 2-Monats-Tief. Gegen Ende des New Yorker Handels notierte er jedoch 0,18 Prozent höher als am Freitag bei 92,92 Punkten. Stützend wirkten positive Daten vom US-Immobilienmarkt sowie die Spekulation auf eine zeitnahe Umsetzung der US-Steuerreform. Der Euro verlor gegenüber dem Greenback nach vier Plustagen in Folge 0,28 Prozent auf 1,1898 USD. In der Spitze hatte das Währungspaar ein 2-Monats-Hoch bei 1,1961 USD verzeichnet. Bei den Nebenwährungen ragte der südafrikanische Rand mit kräftigen Zugewinnen hervor. Gegenüber dem Dollar und dem Euro wertete die Devise jeweils um fast 3 Prozent auf. Händler verwiesen zur Begründung auf die Erleichterung, dass die Ratingagentur Moody’s nicht wie der Branchenkollege S&P am Freitag die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft hat.

Der S&P GSCI Rohstoffindex schloss 0,37 Prozent tiefer bei 429,62 Punkten. Brent-Öl gab um 0,20 Prozent auf 63,73 USD nach. Die US-Sorte WTI verbilligte sich ausgehend vom am Freitag markierten 2-Jahres-Hoch um 1,88 Prozent auf 57,84 USD. Hier belastete die Meldung, dass die beschädigte Keystone-Ölpipeline heute wieder mit vermindertem Druck Öl transportieren wird. Zudem kursierten Spekulationen, dass sich Russland an einer möglichen Ausdehnung der Förderkürzungen seitens der OPEC nicht beteiligen wird. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,69 Prozent auf 2,95 USD. Comex-Kupfer notierte 1,20 Prozent tiefer bei 3,13 USD. Gold verteuerte sich um 0,51 Prozent auf 1.294 USD (1.088 EUR).  Silber, Platin und Palladium stiegen zwischen 0,16 und 0,90 Prozent.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,19 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf 0,34 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,17 Prozent höher bei 163,16 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 2,32 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,32 Prozent auf 171,76 Punkte. Überdurchschnittlich schwach zeigte sich der Hang Seng Index (-0,47%), während der Kospi (+0,25%) durch Stärke auffiel.

Heute steht die Anhörung des designierten Fed-Chefs Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats im Fokus. Von der Makroseite könnten Impulse vom Index des US-Verbrauchervertrauens ausgehen.

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