22.11.17, 08:10

VW bleibt im Rallymodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag den zweiten Tag in Folge zulegen. Der DAX schloss 0,83 Prozent höher bei 13.168 Punkten. MDAX und TecDAX rückten um 0,95 und 1,58 Prozent vor. Unter den 110 Werten gab es 88 Gewinner (81%) und 20 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 60 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 103,7 Millionen Aktien (Vortag: 93,2) im Wert von 4,45 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,18). Am stärksten gesucht waren die Sektoren Technologie (+3,11%), Medien (+2,01%) und Automobile (+1,77%). Zur Schwäche neigten hingegen Bauwerte (-1,66%), Banken (-0,75%) und Versorger (-0,40%). Als bester DAX-Wert stieg Infineon nachrichtenlos um 3,28 Prozent. Volkswagen setzte die Rally des Vortages mit einem Plus von 3,02 Prozent auf ein Jahreshoch fort. Nach den am Vortag angehobenen Unternehmenszielen wirkten nun positive Analystenaussagen als Kurstreiber. BMW und Daimler verbesserten sich um 1,87 und 1,64 Prozent. Das Indexschlusslicht stellte HeidelbergCement mit einem Minus von 1,93 Prozent. RWE verlor nach dem kräftigen Plus des Vortages 1,92 Prozent. Hier belasteten Gewinnmitnahmen, nachdem die Grünen einen Beschlussantrag zum Kohleausstieg im Bundestag ankündigten. Im TecDAX sprang die Aktie von Medigene ohne Nachrichten um 15,82 Prozent. Adva haussierte um 9,99 Prozent. Hier beflügelte die Meldung, dass der Hedgefonds Teleios seinen Anteil auf rund 15 Prozent erhöht an. In der zweiten Reihe war Vapiano nach besser als erwarteten Zahlen gesucht und verteuerte sich um 9,64 Prozent.

An der Wall Street gewann der Dow 0,68 Prozent hinzu und schloss auf einem Rekordhoch bei 23.591 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,10 Prozent auf ebenfalls eine neue Bestmarke bei 6.379 Zählern hoch. Für Konjunkturoptimismus sorgten ein stärker als erwarteter Anstieg der Verkäufe bestehender Häuser sowie ein deutlich verbesserter Chicago Fed National Activity Index. 65 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. 242 neuen 52-Wochen-Hochs standen 35 neuen Tiefs gegenüber. Alle Sektoren endeten im grünen Bereich. Am kräftigsten stiegen Technologiewerte und Healthcare-Aktien.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Der US-Dollar verzeichnete moderate Abschläge gegenüber allen anderen Hauptwährungen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,10 Prozent tiefer bei 93,96 Punkten. EUR/USD lag 0,07 Prozent fester bei 1,1740 USD im Markt. Mit Blick auf die anderen Majors präsentierten sich die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar fest. Bei den Nebenwährungen fiel die türkische Lira mit deutlicher Schwäche auf und markierte gegenüber dem Euro ein Rekordtief. Als Auslöser machten Händler Aussagen des türkischen Staatschefs Tayyip Erdogan aus, der sich gegen höhere Leitzinsen aussprach.

Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,44 Prozent auf 424,66 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,59 Prozent auf 62,59 USD. Das American Petroleum Institute (API) berichtete am späten Abend von einem deutlich stärker als erwarteten Rückgang der US-Rohölbestände. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,92 Prozent auf 3,02 USD nach. Comex-Kupfer stieg um 1,12 Prozent auf 3,13 USD. Gold notierte 0,35 Prozent fester bei 1.280 USD (1.091 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 0,58 und 1,35 Prozent zu.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,17 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte tiefer bei 0,34 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,20 Prozent fester auf einem 2-Wochen-Hoch bei 163,19 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 2,36 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,54 Prozent auf ein Rekordhoch bei 172,52 Punkten. Zwischenzeitlich konnte der Hang Seng Index erstmals seit 2007 wieder die Marke von 30.000 Punkten übertreffen.

Heute sind von der Makroseite vor allem der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA sowie das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung relevant. Von der Unternehmensseite stehen Bilanzen von Tele Columbus, Thomas Cook, CTS Eventim und Varta im Blick. Bereits gestern nach US-Börsenschluss präsentierte Hewlett Packard Enterprise (HPE) schwache Quartalszahlen, einen enttäuschenden Ausblick und kündigte den Rückzug von CEO Meg Whitman von ihrem Posten zum 1. Februar an. Das Papier verlor im nachbörslichen Handel rund 7 Prozent.

Produktidee: BESt Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV3P7S Bull Volkswagen AG Preferred Stock Hebel: 4,2
CV4XF4 Bear Volkswagen AG Preferred Stock Hebel: 4,3

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