14.11.17, 07:36

Drägerwerk unter Druck

Am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Wochenauftakt die schwache Tendenz der Vorwoche fort. Von den Tagestiefs konnten sich die Kurse jedoch im späten Handel absetzen. Der DAX verlor 0,40 Prozent auf 13.074 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 0,80 und 0,84 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 32 Gewinner (30%) und 76 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 105,1 Millionen Aktien (Vortag: 118,5) im Wert von 3,94 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,27). Stärkste Sektoren waren Transport (+0,23%), Medien (+0,14%) und Konsum (+0,01%). Größte Sektorenverlierer waren Technologie (-1,53%), Bau (-1,16%) und Versorger (-1,13%). Als bester DAX-Wert verbesserte sich adidas nachrichtenlos um 1,60 Prozent. Merck und Vonovia legten um 0,80 beziehungsweise 0,72 Prozent zu. Die rote Laterne hielt ohne Nachrichten ThyssenKrupp mit einem Abschlag von 2,66 Prozent. E.ON und Munich Re verloren 1,56 und 1,33 Prozent. Im TecDAX sprang Compugroup nach der Meldung der Zulassung für die digitale Gesundheitskarte um 8,13 Prozent. Drägerwerk sackte um 12,05 Prozent ab. Hier belasteten enttäuschende Aussagen zur Gewinnmarge. Evotec setzte seinen Abverkauf fort und verlor 12,01 Prozent.

An der Wall Street kämpften sich die Indizes nach einer schwachen Eröffnung ins positive Terrain. Der Dow endete 0,07 Prozent fester bei 23.440 Punkten. Der Nasdaq 100 gewann 0,11 Prozent auf 6.316 Zähler hinzu. Die Marktbreite präsentierte sich einmal mehr auffällig bearish. 53 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Es gab 100 neue 52-Wochen-Hochs und 105 neue 52-Wochen-Tiefs. Stärkste Sektoren waren die als defensiv geltenden Versorger und Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples). Am deutlichsten verloren Energiewerte und Industrietitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,08 Prozent fester bei 94,47 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD handelte 0,04 Prozent fester bei 1,1667 USD. Auffällige Schwäche zeigte das Pfund Sterling, nachdem sich einige britische Konservative für ein Misstrauensvotum gegen Premierministerin Theresa May ausgesprochen hatten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte nahezu unverändert bei 428,52 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,61 Prozent auf 63,13 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte nach Gewinnmitnahmen um 2,24 Prozent auf 3,14 USD ab. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,50 Prozent auf 3,12 USD. Gold stieg um 0,30 Prozent auf 1.278 USD (1.095 EUR). Silber und Platin legten um 0,94 und 0,20 Prozent zu. Palladium verlor 0,36 Prozent auf 989,55 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um einen Basispunkt auf 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 162,05 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,40 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,24 Prozent auf 169,73 Punkte. Auf der Stimmung lasteten schwächer als erwartete Konjunkturdaten aus China. Sowohl die Industrieproduktion als auch der Einzelhandelsumsatz und die Kapitalinvestitionen blieben im Oktober hinter den Konsensschätzungen zurück.

Heute steht eine Fülle an Daten zur Veröffentlichung an. Von der Makroseite sind vor allem deutsche und europäische BIP-Daten für das dritte Quartal, die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone sowie der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen relevant. Auf Interesse wird daneben eine von der EZB veranstaltete Konferenz stoßen, an der neben EZB-Präsident Mario Draghi auch Fed-Chefin Janet Yellen, der Chef der Bank of England Mark Carney und der japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda teilnehmen werden. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von RWE, Infineon, Henkel, Aareal Bank, Deutsche Wohnen, Alstom, United Internet, Nordex, Salzgitter, Bilfinger, Indus Holding, Hamburger Hafen und Logistik, MLP, Hapag-Lloyd, Adler Real Estate, Vodafone Group, Biotest, W&W, EDF und Home Depot.

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