13.11.17, 07:32

Siltronic haussiert weiter

Der deutsche Aktienmarkt blieb auch zum Wochenschluss im Korrekturmodus. Als Belastungsfaktor fungierte die Nachricht, dass die Republikaner im US-Senat die US-Steuerreform für Unternehmen bis 2019 hinauszögern wollen. Der DAX verabschiedete sich 0,41 Prozent schwächer bei 13.127 Punkten ins Wochenende. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,36 Prozent auf 26.495 Punkte ein. Gegen den Trend notierte der TecDAX 1,31 Prozent höher bei 2.491 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 49 Gewinner (45%) und 61 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 118,5 Millionen Aktien (Vortag: 145,3) im Wert von 4,61 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,28). Stärkste Sektoren waren Technologie (+1,90%), Banken (+1,82%) und Bau (+0,91%). Die größten Verluste waren bei Versorgern (-1,57%), Pharma & Healthcare (-1,01%) und Einzelhandel (-0,86%) zu beobachten. Die Aktie der Deutschen Bank belegte mit einem Plus von 3,13 Prozent die DAX-Spitze. Adidas und Lufthansa schlossen 3,13 und 1,64 Prozent fester. ProSiebenSat.1 verlor am Indexende 3,04 Prozent. RWE und Merck gaben um 2,49 respektive 1,87 Prozent nach. Im MDAX sprang die Ströer-Aktie nach positiven Zahlen um 7,10 Prozent. Im TecDAX haussierte Siltronic mit der Erwartung weiter steigender Waferpreise um 10,74 Prozent. GFT sackte nach einem negativen Analystenkommentar um 8,66 Prozent ab.

An der Wall Street schloss der Dow 0,16 Prozent tiefer bei 23.422 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte 0,04 Prozent tiefer bei 6.309 Zählern. 55 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abschläge. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich dabei die Waage. 77 neuen 52-Wochen-Hochs standen 61 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren lagen Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) deutlich vorne vor Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary). Die größten Abschläge verbuchten Healthcare und Energie.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,15 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 94,39 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Pfund Sterling aufwerten. EUR/USD stieg den dritten Tag in Folge um diesmal 0,19 Prozent auf 1,1663 USD. Stärkste Hauptwährung war das Pfund Sterling aufgrund besser als erwarteter Daten zur britischen Industrieproduktion. Im heutigen asiatischen Handel stand die Inselwährung jedoch deutlich unter Druck. Belastet wurde sie von der Meldung, dass 40 Konservative im britischen Parlament einen Misstrauensantrag gegen Premierministerin Theresa May stellen wollen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,14 Prozent tiefer bei 428,58 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,64 Prozent auf 63,52 USD. Baker Hughes meldete einen Anstieg der Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA um neun auf 738. Der Preis für US-Erdgas stieg beflügelt von der Prognose niedrigerer Temperaturen in weiten Teilen der USA um 0,41 Prozent auf ein 6-Monats-Hoch bei 3,21 USD. Comex-Kupfer verlor 0,32 Prozent auf 3,08 USD. Gold handelte belastet von den steigenden Anleiherenditen 1,03 Prozent schwächer bei 1.274 USD (1.094 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,61 und 1,13 Prozent nach.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um fünf Basispunkte auf 0,21 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um vier Basispunkte auf ein 2-Wochen-Hoch bei 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,36 Prozent tiefer bei 162,19 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes haussierte um sieben Basispunkte auf ein 2-Wochen-Hoch bei 2,40 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,53 Prozent auf 170,39 Punkte. Deutliche Abgaben von rund 1,3 Prozent sah der Nikkei 225. Freundlich präsentierten sich hingegen der Shanghai Composite und der Hang Seng Index.

Heute stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Innogy, Grammer, Talanx, PBB Deutsche Pfandbriefbank, Patrizia Immobilien, Drillisch und Voltabox. In den USA gibt der Siemens-Rivale General Electric ein Investor Update.

Produktidee: Unlimited Turbo-Zertifikste
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV40BV Bull Siltronic AG Hebel: 3,0
CV4T4P Bear Siltronic AG Hebel: 2,7

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