Der deutsche Aktienmarkt zeigte zur Wochenmitte keine klare Richtung. Der DAX schloss 0,02 Prozent höher bei 13.382 Punkten. Der MDAX notierte 0,01 Prozent fester bei 26.933 Punkten. Schwach präsentierte sich allerdings der TecDAX mit einem Abschlag von 1,41 Prozent auf 2.521 Zähler. Unter den 110 größten Werten gab es 55 Gewinner und 54 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 58 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 106,4 Millionen Aktien (Vortag: 89,0) im Wert von 4,17 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,01). Stärkste Sektoren waren Bau (+5,06%), Versorger (+1,39%) und Medien (+1,36%). Am schwächsten tendierten Transportwerte (-1,02%), Automobile (-0,92%) und Technologietitel (-0,86%). An der DAX-Spitze haussierte die Aktie von HeidelbergCement nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 6,59 Prozent. Deutsche Börse und ProSiebenSat.1 Media verbesserten sich um 1,71 und 1,66 Prozent. Lufthansa büßte als schwächster Indexwert 3,63 Prozent ein. Händler verwiesen zur Begründung auf branchenweite Gewinnmitnahmen. Volkswagen und Continental verloren 2,22 und 1,27 Prozent.
An der Wall Street schloss der Dow Jones Index nach einem impulslosen Handel 0,02 Prozent höher bei 23.563 Punkten. Der Nasdaq 100 setzte seinen Aufwärtstrend fort und endete 0,39 Prozent fester auf einem neuen Rekordhoch bei 6.346 Zählern. Die Marktbreite lässt jedoch weiter zu wünschen übrig. Lediglich 60 Prozent der Werte im Index befinden sich über der 200-Tage-Linie. An der Nasdaq überwog die Zahl fallender Aktien die der steigenden geringfügig. An der NYSE schlossen 49 Prozent der Werte im Plus und 47 Prozent im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 85 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Consumer Staples und Immobilien. Am schwächsten präsentierten sich Finanzwerte aufgrund der abflachenden Zinskurve. Ebenfalls keine Freude bereiteten den Anlegern Energieaktien.
Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels praktisch unverändert zum Vortag bei 94,84 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,11 Prozent auf 1,1598 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fielen die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar durch Stärke auf. Das Pfund Sterling zeigte hingegen deutliche Schwäche gegenüber allen anderen Majors. Händler verwiesen zur Begründung auf eine zunehmende Skepsis, dass es Premierministerin Theresa May gelingen wird, einen guten Brexit-Deal auszuhandeln.
Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte nach zwischenzeitlicher Markierung eines neuen 2-Jahres-Hochs 0,11 Prozent tiefer bei 427,09 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich nach einem überraschenden Anstieg der Rohöllagerbestände in den USA um 0,47 Prozent auf 63,39 USD. Ebenfalls belastend wirkten ein Anstieg der US-Produktion sowie ein Rückgang der chinesischen Ölimporte. US-Erdgas gewann 0,25 Prozent auf 3,16 USD hinzu. Comex-Kupfer stieg um 0,31 Prozent auf 3,10 USD. Stark gesucht waren die Edelmetalle. Gold kletterte um 0,55 Prozent auf 1.283 USD (1.105 EUR). Silber, Platin und Palladium verteuerten sich zwischen 0,71 und 1,86 Prozent.
Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,15 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um einen Basispunkt auf 0,34 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,04 Prozent tiefer bei 163,24 Punkten. Mit dem Tageshoch bei 163,63 Punkten hatte der Kontrakt zwischenzeitlich das Hoch aus dem September überschritten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,32 Prozent.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach anfänglicher breiter Stärke zuletzt uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg zuletzt um 0,04 Prozent auf 171,89 Punkte. Im Tageshoch hatte er zwischenzeitlich das Allzeithoch aus dem Jahr 2007 bei 172 Punkten deutlich überwunden. Die Bank of New Zealand ließ wie allgemein erwartet ihren Leitzins unverändert. Chinesische Inflationsdaten für den Oktober kamen höher als erwartet herein.
Heute stehen von der Makroseite die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es heute eine wahre Flut an Quartalszahlen. Es berichten unter anderem ProSiebenSat.1 (enttäuschende Eckdaten gab es hier bereits gestern nachbörslich), Commerzbank, Deutsche Telekom, Siemens, Deutsche Post, Merck KGaA, adidas, Munich Re, Continental, SMA Solar Technology, Hamborner Reit, TLG Immobilien, GFT Technologies, Stada, Heidelberger Druckmaschinen, SLM Solutions, Medigene, OMV, SAF-Holland, SGL Carbon, Wacker Neuson, Compugroup Medical, Singulus, RTL Group, Astrazeneca, Cancom und Freenet. Walt Disney und News Corp legen nach US-Börsenschluss die Zahlen vor. Bei der Lufthansa werden die Verkehrszahlen für den Oktober bekannt gegeben.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV30CW | Bull | Nasdaq-100 Index(R) | Hebel: 12,0 |
| CV4TKU | Bear | Nasdaq-100 Index(R) | Hebel: 11,9 |
Holen Sie sich das Marktgeschehen in die Hosentasche!
Sie sind immer auf der Suche nach spannenden Kapitalmarktthemen und aussichtsreichen Marktentwicklungen? Aber Sie haben keine Zeit um stets den gesamten Markt zu überblicken und nach den neusten Anlagelösungen zu suchen? Unser innovativer Service ist die Lösung!
Mit unserem neuen WhatsApp-Newsletter informieren wir Sie direkt aus dem Handelssaal der Commerzbank immer über die aktuellsten Marktentwicklungen. Wir machen Sie auf alle wichtigen Börsenereignisse aufmerksam udn senden Ihnen passende Analysen.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an und holen Sie das Marktgeschehen auf Ihr Smartphone!
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.