Am deutschen Aktienmarkt herrschte zur Wochenmitte Kauflaune vor. Der DAX haussierte um 1,78 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 13.466 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,78 beziehungsweise 1,03 Prozent zu. Unter den 110 größten Werten gab es 80 Gewinner (73%) und 29 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 128,4 Millionen Aktien (Vortag: 73,5) im Wert von 5,52 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,62). Stärkste Sektoren waren Technologie (+3,24%), Rohstoffe (+2,80%) und Automobile (+2,68%). Schwächste Sektoren waren Telekommunikation (-1,39%), Konsum (-0,58%) und Pharma & Healthcare (-0,48%). Volkswagen sprang nach guten US-Absatzzahlen an der DAX-Spitze um 4,77 Prozent. Infineon legte gestützt von einem positiven Analystenkommentar um 4,16 Prozent zu. ProSiebenSat.1 belegte mit einem Minus von 2,58 Prozent das Indexende. Die Aktie litt unter . Deutsche Telekom verlor 1,85 Prozent. Hier belastete die Meldung, dass der japanische Konzern Softbank offenbar nicht länger an einer Fusion seiner Mobilfunktochter Sprint mit der Telekom-Tochter T-Mobile US interessiert sei.
An der Wall Street gewann der Dow 0,24 Prozent hinzu auf 23.435 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 schloss – bei allerdings sehr schlechter Marktbreite – unverändert bei 6.249 Zählern. Beide Indizes konnten im Tagesverlauf neue Rekordstände verbuchen. 50 Prozent der Werte an der NYSE verabschiedeten sich mit positiven Vorzeichen aus dem Handel, 45 Prozent endeten im Minus. Das Aufwärtsvolumen betrug 57 Prozent. 205 neuen 52-Wochen-Hochs standen 46 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Rohstoffe. Die größten Verluste sahen Versorger und Immobilienwerte. Keine Akzente setzte die US-Notenbankentscheidung. Wie allgemein erwartet ließ die Fed die Zinsen unverändert. Sie wiederholte ihre Aussage, dass die US-Konjunktur solide verläuft und das man noch für das laufende Jahr von einer weiteren Leitzinsanhebung ausgehe.
Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,26 Prozent auf 94,78 Punkte. EUR/USD notierte 0,23 Prozent tiefer bei 1,1619 USD. Stark gesucht bei den anderen Hauptwährungen waren die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Auffällige Schwäche zeigten die sicheren Häfen Franken und Yen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex verharrte bei 415,16 Punkten. Brent-Öl gab nach dem zwischenzeitlichen Erreichen eines 2-Jahres-Hochs um 0,75 Prozent auf 60,48 USD nach. Zwar hatte die EIA einen Rückgang der US-Rohölbestände auf Wochensicht von 2,4 Millionen Barrel gemeldet. Doch hatte am Vorabend das American Petroleum Institute (API) von einem noch höheren Rückgang berichtet (5,1 Millionen Barrel). Der Preis für US-Erdgas notierte 0,21 Prozent fester bei 2,90 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,32 Prozent auf 3,14 USD. Gold handelte 0,43 Prozent höher bei 1.276 USD (1.097 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 1,67 und 2,74 Prozent zu.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,19 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 0,38 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent tiefer bei 162,49 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,37 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,24 Prozent auf 170,03 Punkte. Besonders fest präsentierte sich der Nikkei 225. Er kletterte um rund 0,5 Prozent auf den höchsten Stand seit 1996. Abgaben von jeweils rund 0,4 Prozent verbuchten der koreanische Kospi sowie der Shanghai Composite.
Heute stehen von der Makroseite die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone im Fokus. Die Bank of England wird auf ihrer heutigen Sitzung nach der Konsensschätzung erstmals seit über einem Jahrzehnt ihren Leitzins anheben. US-Präsident Donald Trump wird zudem den Nachfolger von Fed-Chefin Janet Yellen bekannt geben. Als Favorit gilt der Fed-Gouverneur Jerome Powell, der bereits seit 2012 der US-Notenbank angehört und der von den Finanzmärkten als Zeichen der Kontinuität betrachtet wird. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Fresenius SE, FMC, Fraport, Credit Suisse, Swiss Re, ING Groep, Fielmann, Hugo Boss, Drägerwerk, Comdirect, Pfeiffer Vacuum Technology, Sanofi, Royal Dutch Shell, Alibaba, Axa und L’Oreal. Nach US-Börsenschluss berichten Apple und Starbucks. Bei Hellofresh findet die Erstnotiz im Prime Standard statt.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| CV3PUH | Bull | Volkswagen Vz. | Hebel: 4,9 |
| CV4T34 | Bear | Volkswagen Vz. | Hebel: 5,3 |
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