Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,09 Prozent höher bei 13.003 Punkten. Für den TecDAX ging es um 0,52 Prozent nach oben auf 2.499 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte 0,01 Prozent tiefer bei 26.050 Zählern. Unter den 110 größten Werten gab es 52 Gewinner (47%) und 58 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 57 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 61,4 Millionen Aktien (Vortag: 83,6) im Wert von 2,84 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,91). Im Performance-Vergleich der Sektoren lagen Technologiewerte (+1,12%) vor Softwaretiteln (+0,77%) und Bauwerten (+0,69%). Am deutlichsten verloren Banken (-1,28%), Medienwerte (-1,06%) und Immobilientitel (-1,04%). Linde verbesserte sich an der DAX-Spitze um 2,29 Prozent. Der Konzern hatte die Mindestannahmequote für die Fusion mit Praxair auf 60 Prozent gesenkt und die Frist um zwei Wochen verlängert. Infineon und Lufthansa stiegen dahinter um 1,20 beziehungsweise 0,93 Prozent. Am anderen Indexende verloren Commerzbank, ProSiebenSat.1 Media und Vonovia nachrichtenlos zwischen 1,53 und 1,63 Prozent. Im nachbörslichen Handel stand die im TecDAX notierte Morphosys mit Kursgewinnen von rund 9 Prozent im Blickpunkt. Das Biotech-Unternehmen hatte mitgeteilt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA dem Morphosys Antikörper MOR208 den Status “Therapiedurchbruch” verliehen hat.
An der Wall Street endeten die Indizes im Minus. Auf der Stimmung lastete ein Kursrutsch von 6,33 Prozent bei der Aktie von General Electric. Der Dow verlor nach zwischenzeitlicher Markierung eines neuen Rekordhochs 0,23 Prozent auf 23.274 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,67 Prozent auf 6.068 Zähler nach. 62 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Verluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. 202 neuen 52-Wochen-Hochs standen 53 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger gaben nach. Am deutlichsten Consumer Discretionary und Industrie.
Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index um 0,20 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 93,85 Punkten. Der Euro wertete trotz eines auf ein 16-Jahres-Hoch gestiegenes Verbrauchervertrauen in der Eurozone gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Belastend für die Gemeinschaftswährung wirkten Sorgen über die weitere Entwicklung in der Katalonien-Krise. EUR/USD fiel um 0,29 Prozent auf 1,1750 USD. Auffällige Stärke zeigten das Pfund Sterling und der Yen.
Der S&P GSCI Rohstoffindex kletterte um 0,14 Prozent auf 402,94 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,73 Prozent auf 57,33 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 2,16 Prozent auf 2,98 USD. Comex-Kupfer legte um 0,60 Prozent auf 3,1845 USD zu. Gold handelte 0,27 Prozent fester bei 1.284 USD (1.091 EUR). Silber und Platin gewannen 0,25 und 0,16 Prozent hinzu. Palladium verlor gegen den Trend 1,59 Prozent auf 954,45 USD.
Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem lustlosen Handel einen Basispunkt tiefer bei 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future verblieb innerhalb der Vortagesspanne (Inside Day) und schloss 0,09 Prozent höher bei 161,65 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,38 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich bei allerdings nur geringen Zugewinnen. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,33 Prozent auf 167,54 Punkte.
Heute stehen von der Makroseite die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone und die USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von BASF, Covestro, Novartis, Puma, Anglo American, Fiat Chrysler, United Technologies, 3M, Caterpillar, General Motors, McDonald’s und Telekom Austria. Nach US-Börsenschluss berichten AT&T, Advanced Micro Devices und Texas Instruments.
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