Rote Vorzeichen prägten am Donnerstag das Bild am deutschen Aktienmarkt. Der DAX schloss nach Gewinnmitnahmen 0,40 Prozent tiefer bei 12.990 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 1,10 und 0,97 Prozent ein. Im HDAX der 110 größten Werte gab es 20 Gewinner (18%) und 89 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 82,3 Millionen Aktien (Vortag: 65,7) im Wert von 3,73 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,74). Stärkste Sektoren waren Software (+0,29%), Versorger (+0,20%) und Versicherungen (+0,13%). Am deutlichsten verloren Konsumwerte (-1,50%), Einzelhandelswerte (-1,37%) und Banken (-1,23%).
An der Wall Street gelang dem Dow Jones Index nach anfänglicher Schwäche der Schluss knapp im grünen Bereich. Er kletterte um 0,02 Prozent auf 23.163 Punkte, was per Schlusskurs ein neues Rekordhoch bedeutete. Der Nasdaq 100 gab hingegen um 0,35 Prozent auf 6.093 Punkte nach. Veröffentlichte Konjunkturdaten boten ein gemischtes Bild. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philly-Fed-Index besser als erwartet hereinkamen, enttäuschte der Index der Frühindikatoren. 48 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Plus und 46 Prozent im Minus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 50 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 36 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Versorger und Healthcare. Am deutlichsten abwärts ging es mit Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples) und mit Energiewerten.
Am Devisenmarkt gab der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,16 Prozent auf 93,26 Punkte nach. Der Euro verzeichnete trotz einer Zuspitzung der politischen Krise in Spanien Zugewinne gegenüber allen anderen Majors mit Ausnahme des Franken. EUR/USD stieg um 0,39 Prozent auf 1,1833 USD. Das britische Pfund stand nach schwächer als erwarteten Daten zum Einzelhandelsumsatz unter Druck. Im heutigen asiatischen Handel erhielt der US-Dollar deutlichen Auftrieb von der Meldung, dass der US-Senat einen Haushaltsentwurf verabschiedet und damit eine Hürde für die von US-Präsident Donald Trump geplante Steuerreform aus dem Weg geräumt hat.
Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor 0,57 Prozent auf 401,02 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 1,62 Prozent auf 57,21 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg nach Lagerbestandsdaten um 1,54 Prozent auf 2,90 USD. Comex-Kupfer verlor 0,33 Prozent auf 3,17 USD. Gold handelte 0,42 Prozent fester bei 1.288 USD (1.088 EUR). Silber, Platin und Palladium legten zwischen 0,03 und 1,37 Prozent zu.
Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf 0,21 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte nach einem richtungslosen Handel bei 0,40 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent tiefer bei 162,12 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 2,33 Prozent nach.
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index gab belastet von schwächeren japanischen Aktien um 0,08 Prozent auf 166,88 Punkte nach.
Heute stehen von der konjunkturellen Seite die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA im Blickpunkt. Unternehmensseitig stehen Quartalszahlen an bei unter anderem Software AG, Daimler, General Electric und Procter & Gamble. Metro veröffentlicht den Jahresumsatz. Bereits gestern Abend gab es Prognosesenkungen bei Sixt, Sixt Leasing und Lotto24, was die Aktien im heutigen Handel belasten könnte.
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