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18.10.17, 08:33

Airbus-Deal beflügelt

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,06 Prozent tiefer bei 12.995 Punkten. Der TecDAX büßte 1,01 Prozent auf 2.514 Punkte ein. Gegen den Trend konnte der MDAX um 0,28 Prozent auf 26.218 Zähler zulegen. Unter den 110 größten Werten (HDAX) gab es 34 Gewinner (31%) und 76 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 56 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 70,3 Millionen Aktien (Vortag: 56,3) im Wert von 2,88 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,92). Stärkste Sektoren waren Technologie (+1,83%), Versorger (+0,87%) und Industrie (+0,72%). Am deutlichsten verloren Rohstoffwerte (-1,02%), Pharma & Healthcare (-0,78%) und Telekommunikationswerte (-0,77%). Infineon belegte nach einem positiven Analystenkommentar die DAX-Spitze mit plus 2,96 Prozent. RWE und Linde gewannen 1,23 und 1,00 Prozent hinzu. Merck büßte am anderen Indexende ohne Nachrichten 2,33 Prozent ein. ThyssenKrupp und Bayer verloren 1,38 respektive 0,83 Prozent. Im MDAX haussierte Airbus dank einer Zusammenarbeit mit Bombardier bei Mittelstreckenflugzeugen um 4,88 Prozent. Im TecDAX brach Sartorius nach einer Umsatzwarnung um 7,60 Prozent ein.

An der Wall Street ging die Rekordjagd bei den Indizes weiter. Von der Marktbreite gab es dabei Warnsignale. Der Dow verbesserte sich um 0,17 Prozent auf 22.997 Punkte. Zwischenzeitlich hatte der Weltleitindex erstmals in seiner Geschichte die Marke von 23.000 Punkten überwunden. Der technologielastige Nasdaq 100 endete 0,13 Prozent fester bei 6.123 Zählern. 54 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag ebenfalls bei 54 Prozent. 139 neuen 52-Wochen-Hochs standen 27 neue Tiefs gegenüber. Stark gesucht war der Healthcare-Sektor, gefolgt von den Versorgern. Am deutlichsten verloren Finanzwerte und Hersteller nicht-zyklischer Konsumwerte (Consumer Staples).

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen mit Ausnahme des Yen auf. Der Dollar-Index stieg gegen Ende des New Yorker Handels um 0,21 Prozent auf 93,49 Punkte. Gestützt wurde die Weltleitwährung von Spekulationen, dass US-Präsident Trump demnächst den vom Markt als falkenhaft eingeschätzten Stanford-Ökonomen John Taylor zum Nachfolger von Fed-Chefin Janet Yellen küren könnte. Der Euro litt etwas unter einem schwächer als erwarteten ZEW-Index. EUR/USD fiel um 0,21 Prozent auf 1,1771 USD. Bei den anderen Majors fiel das Pfund Sterling nach taubenhaften Kommentaren seitens der BoE durch Schwäche auf, während der Yen Stärke zeigte.

Der S&P GSCI endete belastet vom festeren US-Dollar 0,35 Prozent tiefer 403, 24 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,59 Prozent auf 58,16 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,75 Prozent auf 2,92 USD nach. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,16 Prozent auf 3,20 USD. Gold verlor mit der Spekulation auf einen falkenhaften Yellen-Nachfolger 1,23 Prozent auf 1.287 USD (1.092 EUR). Silber und Platin gaben 1,84 und 0,54 Prozent nach. Palladium gewann gegen den Trend bei den Edelmetallen 0,06 Prozent auf 976,85 USD hinzu.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite zwei Basispunkte tiefer bei 0,18 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte nach einem schwankungsarmen Handel bei 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,11 Prozent höher bei 162,62 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete unverändert bei 2,30 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh bei nur moderaten Ausschlägen uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,05 Prozent höher bei 167,53 Punkten. Im nachrichtlichen Fokus steht der heute gestartete Parteikongress in China, von dem sich Beobachter Signale für den weiteren politischen Kurs in der zweitgrößten Volkswirtschaft erhoffen.

Von der Makroseite richtet sich der Blick heute auf die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA am Nachmittag sowie auf das Beige Book der Fed am Abend. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von ASML Holding, Zalando und Reckitt Benckiser. In den USA berichten nachbörslich American Express, Alcoa, Ebay und United Continental Holdings über den Geschäftsverlauf. Bei Dürr findet ein Investor Day statt.

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