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17.10.17, 09:00

Netflix nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt schraubte sich zum Wochenstart weiter aufwärts. Der DAX schloss 0,09 Prozent höher bei 13.004 Punkten und konnte damit erstmals in seiner Geschichte oberhalb der runden 13.000er-Marke schließen. MDAX und TecDAX rückten um 0,23 beziehungsweise 0,52 Prozent vor. Unter den 110 größten deutschen Aktien gab es 64 Gewinner (59%) und 45 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 56,3 Millionen Aktien (Vortag: 70,3) im Wert von 2,40 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,14). Stärkste Sektoren waren Rohstoffe (+0,97%), Pharma & Healthcare (+0,87%) und Banken (+0,72%). Am deutlichsten abwärts ging es mit Medien (-0,54%), Bau (-0,41%) und Konsum (-0,33%). Im DAX stellte die Bayer-Aktie den Spitzenreiter mit einem Aufschlag von 1,22 Prozent. Lufthansa und Vonovia folgten mit Zugewinnen von 0,97 und 0,95 Prozent. Stärkste Verlierer waren Linde, HeidelbergCement und ProSiebenSat.1 Media mit Verlusten zwischen 1,58 und 1,20 Prozent.

An der Wall Street verzeichneten die Indizes ebenfalls Zugewinne. Der Dow schloss 0,37 Prozent fester auf einem Rekordhoch bei 22.957 Punkten. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,36 Prozent auf eine neue Bestmarke bei 6.115 Zählern. Die Marktbreite konnte dabei jedoch nicht überzeugen. Auch blieb das Handelsvolumen dünn. 48 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste und 47 Prozent Kursgewinne. Das Abwärtsvolumen lag bei 50 Prozent (Aufwärtsvolumen 49%). 198 neuen 52-Wochen-Hochs standen 26 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte und Technologiewerte. Stärkste Verlierer waren Immobilien und Healthcare. Nachbörslich stand die Netflix-Aktie mit Quartalszahlen im Fokus. Das Papier des Streaming-Anbieters kletterte im nachbörslichen Handel dank der Meldung eines rasanten Wachstums der Nutzerzahl um rund 1,3 Prozent auf ein neues Allzeithoch.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gestützt von besser als erwarteten Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,23 Prozent höher bei 93,26 Punkten. EUR/USD verlor 0,18 Prozent auf 1,1797 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,46 Prozent auf ein 8-Monats-Hoch bei 404,65 Punkten zu. Brent-Öl verteuerte sich gestützt von den Spannungen in den ölreichen irakischen Kurdengebieten um 1,24 Prozent auf 57,88 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 1,47 Prozent auf 2,96 USD ab. Comex-Kupfer haussierte vor dem morgen beginnenden Volkskongress in China um 3,38 Prozent auf ein Mehrjahreshoch bei 3,24 USD. Gold verbilligte sich nach zwischenzeitlicher Markierung eines neuen Monatshochs um 0,57 Prozent auf 1.297 USD (1.098 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,95 und 1,54 Prozent nach.

Am Rentenmarkt waren Staatsanleihen mit Blick auf die durch die unsichere Entwicklung im Katalonien-Konflikt erhöhte Risikoaversion stark gesucht. Die Renditen gerieten entsprechend unter Druck. Die Umlaufrendite sank um drei Basispunkte auf 0,20 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um vier Basispunkte auf ein 5-Wochen-Tief bei 0,37 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future gewann 0,21 Prozent auf 162,44 Punkte hinzu und knackte damit den kurzfristig bedeutenden Widerstand bei 162,18/162,21 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte gestützt von besser als erwarteten Konjunkturdaten um zwei Basispunkte auf 2,30 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach anfänglicher Schwäche überwiegend freundlich. Die Ausschläge hielten sich dabei meist in sehr engen Grenzen. Der MSCI Asia Pacific Index notierte nahezu unverändert bei 167,79 Punkten. Besonders fest präsentierte sich der australische ASX 200 (+0,82%).

Heute stehen von der Makroseite zunächst der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sowie die Verbraucherpreise für die Eurozone im Fokus. Am Nachmittag richtet sich der Blick auf die Daten zur Industrieproduktion in den USA. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen unter anderem von Unitedhealth, Johnson & Johnson und Morgan Stanley. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht “Big Blue” IBM sein Zahlenwerk.

Produktidee: Optionsscheine
WKN Typ Basiswert Merkmale
CV3F95 Call Netflix Inc. Omega: 2,9
CV49WV Put Netflix Inc. Omega: 2,8

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