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11.10.17, 11:35

Nordex bricht ein

Am deutschen Aktienmarkt dominierte vor der mit Spannung erwarteten Rede des katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont eine abwartende Haltung. Der DAX verlor 0,20 Prozent auf 12.949 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 0,01 respektive 0,17 Prozent ein. Unter den 110 größten Werten gab es 56 Gewinner (51%) und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 67,3 Millionen Aktien (Vortag: 62,8) im Wert von 2,74 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,26). Stärkste Sektoren waren Transport (+1,78%), Bau (+0,83%) und Konsum (+0,70%). Die größten Abgaben verzeichneten Pharma & Healthcare (-1,02%), Automobile (-0,57%) und Versorger (-0,56%). Den Spitzenplatz im DAX belegte die Lufthansa-Aktie mit einem Plus von 2,50 Prozent. Der Wert profitierte von der Tarifeinigung mit den Piloten. Am anderen Indexende verlor Fresenius Medial Care 2,16 Prozent. Hier belastete die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen Leistungskürzungen im Gesundheitssystem durchsetzen will. Im MDAX sackten Krones und Südzucker nach negativen Analystenkommentaren um 4,86 beziehungsweise 4,72 Prozent ab. Im TecDAX brach Nordex nach ebenfalls negativen Aussagen eines Analysten um 7,57 Prozent ein.

An der Wall Street verabschiedeten sich die Indizes mit grünen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow rückte um 0,30 Prozent auf ein Rekordhoch bei 22.831 Punkten vor. Der Nasdaq 100 gewann 0,08 Prozent auf 6.064 Zähler hinzu und verzeichnete ebenfalls eine neue Bestmarke. 63 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 197 neuen 52-Wochen-Hochs standen 15 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Consumer Discretionary konnten zulegen. Die mit Abstand deutlichsten Zugewinne zeigten Versorger und Consumer Staples. Wal-Mart haussierte an der Spitze des Dow um 4,47 Prozent, nachdem der Einzelhandelsriese seinen Ausblick bekräftigte und zudem den Rückkauf von Aktien im Volumen von 20 Milliarden USD ankündigte.

Am Devisenmarkt verzeichnete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen Kursverluste, während der Euro gegenüber sämtlichen Majors aufwerten konnte. Der Dollar-Index fiel gegen Ende des New Yorker Handels um 0,52 Prozent auf 93,23 Punkte. EUR/USD legte um 0,65 Prozent auf 1,1815 USD zu. Weder die positiven Daten zur deutschen Handelsbilanz noch das Ausbleiben einer Unabhängigkeitserklärung durch den katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont wirkten sich nennenswert auf das Kursgeschehen aus.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 1,54 Prozent auf 398,50 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 1,33 Prozent auf 56,53 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,84 Prozent auf 2,89 USD. Comex-Kupfer notierte 0,99 Prozent höher bei 3,06 USD. Gold kletterte um 0,45 Prozent auf 1.291 USD (1.091 EUR). Silber, Platin und Palladium haussierten zwischen 0,70 und 1,93 Prozent.

Am Rentenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Die Umlaufrendite sank um einen Basispunkt auf 0,24 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um einen Basispunkt auf 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent tiefer bei 161,29 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 2,35 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh mehrheitlich nordwärts. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,17 Prozent auf 165,09 Punkte und markierte ein 10-Jahres-Hoch. Besonders freundlich präsentierten sich der koreanische Kospi und der australische ASX 200. Gegen den Trend schwächer notierte der Hang Seng Index.

Heute richtet sich der Fokus auf die Veröffentlichung des Protokolls der letzten FOMC-Sitzung. Unternehmensseitig gibt es Quartalszahlen von Gerresheimer und Verkehrszahlen von der Lufthansa.

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